Die Mondlüge

Buzz Aldrin beim Training für den Flug - oder für den grossen Betrug?

Buzz Aldrin beim Training für den Flug - oder für den grossen Betrug?

Das hat wieder mal richtig Spass gemacht, im Internet rumzuwühlen nach den Verschwörungstheorien in Sachen Mondlandung. «We Never Went to the Moon» hat 1976 der Amerikaner Bill Kaysing behauptet und seither gibt es einige, die das unbedingt glauben und beweisen wollen.

Einsteigen sollte man mit der Spiegel-TV-Sendung, die deutsche Version einer Sendung von Fox-TV aus dem Jahr 2001. Da bekommt man alles schön serviert von falschen Schatten auf den Fotos, wehenden Flaggen auf dem Mond, der tödlichen Strahlung, die Astronauten nie überlebt hätten usw. Und das beste an der Sendung ist, dass kaum Gegenargumente gebracht werden. Das lässt einen tatsächlich einen Augenblick zweifeln (oder doch nicht, wenn man das hier gelesen hat).

Eine gute Übersicht über alle vermeintlichen Beweise für die Mondlüge – und wie es wirklich war, findet man auf apollo-projekt.de oder clavius.org. Unbedingt anschauen.

Das war übrigens noch mein «Netzgespräch» auf DRS 2 zum Thema.

[audio:http://buergler.net/wp-content/uploads/2009/07/090721_netzgespraech.mp3]

2 Kommentare

  1. Immer derselbe Mist, der da geredet wird.
    Heutzutage wird Raumfahrt grösstenteils unter wirtschaftlichen Aspekten betrieben. Und wer behauptet, der Abbau von Rohstoffen auf dem Mond wäre wirtschaftlich sinnvoll…..no comment.
    Was die Gewichte angeht: Wie richtig beschrieben, wurde für die Landung grosse Mengen Treibstoff verbrannt. Dieser verbrannte Treibstoff reduziert das Rückstartgewicht enorm. Davon mal abgesehen- das komplette Unterteil der Mondfähre blieb auf dem Mond zurück, es diente als Startrampe für das Oberteil, macht also noch ein paar Tönnchen weniger.
    Die beiden Astronauten müssen ja ziemlich schwere Jungs gewesen sein. Das Mondauto wog gerade mal 35 Kg, da müssen die beiden zusammen (wenn man die Raumanzüge abzieht) immer noch weit mehr als 800 Kilo auf die Waage bringen, hihi.
    Starres Triebwerk? Ja, stimmt schon, aber zum Steuern benutzte man die kleinen Steuerdüsen am Oberteil der Fähre (macht übrigens das Shuttle heutzutage genauso).
    Und die beiden sind garantiert nicht 75 Std. am Stück herumspaziert, das würde auch keiner auf der Erde ohne Raumanzug machen (3 Tage ohne Schlaf – welch ein Graus). 75 Stunden dauerte der gesamte Aufenthalt auf dem Mond.

    Und dann noch Newton als Deppen hinzustellen ist der Gipfel der Unverfrorenheit.
    Ach ja, Bielefeld existiert auch nur auf der Landkarte…..

  2. Kennedy-Space-Center – 16. Juli 1969 – 13:32 UTC

    Die Saturn-V-Rakete hebt mit lautem Getöse von der Startrampe ab. Viele tausend Menschen beobachten den Start vor Ort, Millionen vor den Bildschirmen rund um den Globus. Die meisten sind stolz auf die Technik der USA, sie wollten den Sowjets endgültig beweisen, dass sie besser sind. Die Mondlandefähre Apollo 11 befindet sich an Bord, sie soll als erste auf dem Mond landen – und die drei Astronauten wieder heil zurück zur Erde bringen.
    John F. Kennedy hatte diese Idee bei einer Rede 1961 verkündet. Er war beim Start von Apollo 11 längst tot, ermordet, doch sein Nachfolger Richard Nixon trieb das Projekt unaufhaltsam voran, obwohl es sinnlos war. Aber so ist es in der Politik, dort macht man keine Fehler, und wenn doch, werden sie vertuscht.
    Schon seit Jahren war den Ingenieuren klar, dass das Projekt zum Scheitern verurteilt war, doch es herrschte der Kalte Krieg und die Amis wären unendlich blamiert gewesen, wenn sie ihre Unfähigkeit eingestanden hätten. Sie mussten in Sachen Raumfahrt einfach besser dastehen als die Sowjets. Also wurde munter weiter gebaut, denn man hatte eine Lösung gefunden: Hollywood! In den Filmstudios ließ sich ein Spaziergang auf dem Mond problemlos inszenieren.
    Gut, das sind keine neuen Nachrichten. Neu ist dagegen, dass es zur Zeit der angeblichen Mondlandungen keinerlei Technik dafür gab, ein solches Projekt durchzuführen. Erst jetzt plant man ernsthaft eine Mondlandung, für deren Durchführung noch rund zehn Jahre benötigt werden – also 50 Jahre nach dem Apollo-Projekt! Wäre es technisch möglich gewesen, hätten die Menschen schon Tausende Mal den Mond besucht und dort längst große Stationen errichtet. Es wäre ein lukratives Geschäft, denn auf dem Mond gibt es jede Menge wertvolle Rohstoffe.
    Es wurde viel geschrieben über die Mondlüge. Mit sehr guten Argumenten wurde gezeigt, dass die Mondlandungen im Studio stattgefunden haben. Dennoch wird alles zerredet oder ignoriert. Aber das ist nichts Neues in unserer Gesellschaft.
    Es lässt sich dennoch unwiderlegbar beweisen, dass bislang kein Mensch auf dem Mond war, und zwar mit einfachen Zahlen.
    Offiziell hatte die Mondlandefähre eine Masse von rund 15 Tonnen. Gemäß den anerkannten Prinzipien der Physik ist diese Masse überall gleich, also auch auf dem Mond. Da die Gravitation des Mondes nur rund ein Sechstel der Erde ausmacht, war der notwendige Treibstoff entsprechend geringer. Aber zunächst musste die Fähre landen, was eine Menge Treibstoff erforderte und später wieder starten. Anschließend musste sie exakt dieselbe Geschwindigkeit erreichen wie die im Orbit kreisende Shuttle. Logistisch und technisch damals unmöglich.
    Wir wissen, dass von der Erde startende Raketen rund fünf Prozent Nutzlast in den Orbit befördern können. Beim Mond dürften es rund 30% sein. Aber die Mondlandefähre musste landen und starten, woraus sich maximal 20% Nutzlast ergeben, da sie beim Start leichter war als vor der Landung. Es müssten sich daher rund 12 Tonnen Treibstoff an Bord befunden haben, um diese Manöver durchzuführen.
    Daraus ergibt sich, bei einem Gesamtgewicht von 15 Tonnen, ein Gewicht der leeren Mondfähre von etwa drei Tonnen, also etwa soviel wie ein kleiner Lieferwagen. Aber allein die Astronauten samt ihren Anzügen und dem Mondauto wogen schon mehr als eine Tonne. So verbleiben für die nackte Fähre nicht einmal zwei Tonnen. Genau betrachtet, sieht sie auch so aus – wie ein Haufen Blech aus einer Requisitenwerkstatt in Hollywood. Übrigens, wie will man das Ding mit einem einzigen starren Triebwerk lenken? Leitwerke nützen auf dem Mond nichts, weil es dort keine Atmosphäre gibt. Rechnen wir nun noch die Brennstofftanks – schwere Drucktanks – und das Triebwerk ab, bleibt für die Fähre rein gar nichts übrig.
    Machen wir noch eine kleine Berechnung. Angeblich sollten die Mondfahrer bei einer ihrer Aktionen 75 Stunden auf dem Mond herumgelaufen sein. Für eine solche Aktion hätte jeder der Spaziergänger rund 200 kg Luft benötigt – ca. 30 Liter pro Minute. Fragen Sie mal einen Taucher, der kennt sich da aus. Nun müssen wir uns fragen, wie sie diese Mengen mit sich herumschleppen konnten? Dazu kommt noch das Gewicht der Pressluftflaschen. Oder haben die Schauspieler jede Stunde ihre Flaschen aufgetankt? Weil sie das nicht konnten, musste jeder über rund 100 Pressluftflaschen verfügen, das Stück 7kg schwer. Macht rund 2.100kg für drei Mondgänger.
    Und da gibt es noch einen elementaren Grund, warum Landungen auf dem Mond schwieriger sind als damals wie heute angenommen: Das Gravitationsgesetz des Isaak Newton ist falsch! Aber das war und ist die Grundlage aller Berechnungen für eine Mondlandung.

Kommentare sind geschlossen.