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Distant Drums - der erste Film mit dem Wilhelmsschrei. Gary Cooper hat natürlich nicht geschrien, dafür ist er zu cool.

Wer kennt Wilhelm den Schreier? Niemand? Ich bin ziemlich sicher, dass doch. Schon mal einen Star Wars-Film oder Indiana Jones gesehen? Eben, dann hast Du Wilhelm schreien gehört. Oder in einem der rund 200 weiteren Filmen, in dem der «Wilhelmsschrei» zu hören ist. Und der tönt so:

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Es ist schon länger her, dass ich mal auf was gelesen habe zum «Wilhelmsschrei». Jetzt habe ich für die DRS 2-Rubrik «100 Sekunden Wissen» einen Beitrag dazu gemacht (Ausstrahlungstermin noch unbekannt war der 14.6.2010). Hier aber schon vorab (oder anstatt) eine kurze Geschichte des Wilhelmsschreis.

Der Ur-Schrei
Zum ersten Mal verwendet wurde der Schrei 1951 im Film «Distant Drums», ein Western mit Gary Cooper. Der spielt aber nicht wie üblich irgendwo in der Wüste von Nevada, sondern in den Everglades von Florida. Deshalb spielt auch ein Alligator die entscheidende Rolle beim ersten Wilhelmsschrei. Der beisst nämlich einen Soldaten ins Bein und zerrt ihn ins Wasser. Und der Soldat – genau, stösst den Wilhelmsschrei aus.

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Der diesjährige Oscar-Rummel ist vorbei: Hier kann man jetzt unter Beweis stellen, dass man in den letzten Jahren gut aufgepasst hat bei den Academy Awards. Wer locker «Jack Nicholson!» ruft auf die Frage, wer am meisten Oscar-Nominationen als Schauspieler vorzeigen kann, der hat auch mit den zwölf Fragen in diesem Oscar-Quiz keine Mühe. Oder?

Der Mann mit den meisten Oscars, nämlich 26, heisst?




Den ersten Oscar für den besten ausländischen Film bekam die Schweiz für?




Wie viele Mitglieder umfasst etwa die Jury, die alljährlich die Oscars verteilt?




Elfmal für einen Oscar nominiert und dann leer ausgegangen. Welchen Film hat dieses harte Schicksal getroffen?





Es war bei der Oscar-Verleihung 1974: David Niven wollte gerade seine Liste mit Nominierten präsentieren, als sich Gelächter breit machte im Publikum. Was war passiert?




Drei Filme halten den Rekord mit insgesamt elf Oscars. Einer der drei Filme sticht aber besonders hervor, weil er elfmal nominiert war und elfmal gewann. Welcher Film ist das?




Wer war am häufigsten Gastgeber bei der Oscar-Verleihung?




Um in der Kategorie Bester Film für die Oscars nominiert zu werden, muss ein Film ...




Die Oscar-GewinnerInnen, die während des zweiten Weltkriegs mit dem Preis ausgezeichnet wurden, konnten ihre Oscar-Statuen nach Kriegsende umtauschen. Weshalb?




Früher konnte man auch einen Oscar gewinnen für ...




Mit «Up» wurde bei den diesjährigen Oscars erst zum zweiten Mal ein Animationsfilm in der Kategorie «Bester Film» nominiert. Der erste Film war?




«Gone With the Wind» war 1938 der erste Farbfilm, der den Oscar für den besten Film erhielt. Wann erhielt der - bislang - letzte Schwarzweiss-Film die Auszeichnung als bester Film?






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Die Oscars sind verteilt und das Propheten-Duell zwischen Sennhauser und mir endet in einem deutlichen 11 zu 11 unentschieden. Zum Glück konnte ich meinen Fehlgriff beim Hauptdarsteller mit einem unbedeutenderen Oscar bei der Ausstattung wieder gut machen. Aber auch Sennhauser musste noch beim besten Filmsong punkten, um gleichzuziehen. 11 von 24 – nicht schlecht. Aber wenn ich das richtig überblickt habe, hat der Thomas Hunziker eine bessere Quote erreicht (er soll doch nächstes Mal auch eine schöne Liste machen, ist für den Vergleich einfacher).

Die Ergebnisse im Detail gleich nach dem

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Wenn der Sennhauser seine Oscar-Prognosen jetzt doch noch gemacht hat, dann stell ich meine auch noch ins Netz. Bei den bedeutenden Kategorien haben wir leider keine grossen Differenzen, sehe ich, einzig: Ich setze mit Colin Firth auf den Aussenseiter.

Und bei einigen anderen Kategorien ist es für mich so wie Toto-X spielen, hab einfach mal etwas angekreuzt.

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«America is under attack» in Spielbergs «War of the Worlds»

«America is under attack» in Spielbergs «War of the Worlds»

Das Medienmagazin «On the Media» von NPR hatte ein 9/11-Thema in der letzten Ausgabe, obwohl sie das eigentlich nicht mehr machen («There’s nothing new»). Aber: Sie hatten einen wirklich neuen, interessanten Ansatz. Wie spiegelt sich der Terroranschlag im Film? Und eben nicht nur in den Filmen, an die man als erstes denkt wie United 93 oder World Trade Center.

Der Virginia Tech Professor Stephen Prince hat kürzlich ein Buch zum Thema veröffentlicht («Firestorm: American Film in the Age of Terrorism»). Die ersten drei Beispiele, die er im OTM-Interview erwähnt, stammen von Steven Spielberg: War of the Worlds, The Terminal und Munich – was mich natürlich besonders interessiert.

Wenn mans von Prince hört, dann leuchtet es sofort ein, weshalb diese Filme typisch aus eine Zeit nach dem 11. September stammen: Aliens (was ja nicht nur Ausserirdische heisst) zerstören Amerika (War of the Worlds, 2005), das Land, das keine Fremden will (Terminal, 2004) und die moralische Frage, was alles erlaubt ist, um Gewalttaten zu sühnen oder weitere zu verhindern, quasi das Guantanamo-Dilemma (Munich, 2005).

Rein hören lohnt sich, rein lesen – weiss ich noch nicht, hab das Buch noch nicht bestellt.

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