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Medienkonvergenz

Foto: SR DRS/Andreas Notter

Seit kurzem köchelt – zumindest hier in der Nordwestschweiz – die Diskussion über den SRG-Medienstandort Basel. Der Auslöser ist das Konvergenzprojekt der SRG und die Frage, welche Rolle Basel in Zukunft noch spielen wird als Studiostandort. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der Frage zu, wo in Zukunft die Wissenschaftsredaktion des Radios, die heute bei DRS 2 angesiedelt ist, arbeiten wird. Ich will hier keine Meinung abgeben, weil befangen, sondern nur mal für alle, die es interessiert, ein paar Links zusammenstellen.

Manifest für ein Mediacampus in Basel (SSM Gruppe Basel)

SRG in Basel: Kulturkampf um den «Kulturplatz» (BaZ, 1.3.10)

Regierungen fordern SRG-Mediencampus für Basel (Medienmitteilung, 2.3.10)

Streit um Wissen bei Radio und TV (20 Minuten, 4.3.2010)

SRG: Fragen zum Studio Basel (Telebasel, 5.3.2010)

(Auch das Medienmagazin edito hat in der neuesten Nummer einen Artikel dazu - leider noch nicht onlineist jetzt online)

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A UNDP cash for work programme is putting Haitians on the street clearing rubble and rebuilding. Photo: UNDP

Das Medienmagazin «On the Media»von NPR hat die Frage aufgegriffen, die ich mir beim ganzen Rummel um das Erdbeben in Haiti auch mal gestellt habe: Wie viele Journalisten tummelten sich da eigentlich im Erdbebengebiet? Standen die nicht dauernd im Weg rum? Hielten sie die Rettungskräfte nicht von der Arbeit ab? Kurz: Wie sinnvoll ist es eigentlich, wenn sich der Journalistenstrom in ein Katastrophengebiet ergiesst?

Die drei grossen US-Fernsehstationen entsandten offenbar je zwischen 25 und 75 Leuten. Und die mussten ja zu Essen haben, Unterkünfte und waren nur ein kleiner Teil des ganzen Trosses. Im Interview mit «On the Media» sagt ein Journalist, dass nicht zuletzt wegen der Journalisten aus aller Welt die Lebensmittelpreise in den Himmel schossen. Einige hätten zwar ihre Nahrungsmittel selber mitgenommen – aber auch da ist die Frage: Weshalb für sich und nicht für die Notleidenden?

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Audi Reklame im «Spiegel»

Audi Reklame im «Spiegel»

Kann dieses Nummernschild Zufall sein? Ich weiss nicht. Auch wenn es sich mit dem Y noch zu retten versucht, man kann ja gar nicht anders, als INRI zu lesen. Und diese Inschrift steht nun mal auf dem Kreuz (für IESVS NAZARENVS REX IVDÆORVM). Also lautet doch die versteckte Botschaft dieser Audi-Werbung: Würde Jesus heute leben, dann würde er mit diesem Audi herumfahren (und hätte eine vanity plate) – oder so ähnlich.

Noch besser wäre jetzt allerdings die Nummer IN RY 66 gewesen. Dann könnte man noch darüber spekulieren, ob da nicht eine 6 abgeschnitten wurde, also eigentlich 666 – the number of the devil.

Mr. Prof. Langdon – übernehmen Sie.

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