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	<title>buergler.net &#187; Medien</title>
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	<description>Bürglers Blog</description>
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		<title>Bye bye BaZ oder Hurra, die BloZ kommt</title>
		<link>http://buergler.net/2010/11/bye-bye-baz-oder-hurra-die-bloz-kommt/</link>
		<comments>http://buergler.net/2010/11/bye-bye-baz-oder-hurra-die-bloz-kommt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 19:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[BaZ]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir heute nachmittag beim Stand von 338 Kommentaren eine PDF-Kopie des BaZ-Artikels gemacht über die BaZ-Blocher-Geschichte &#8211; und dann mal gezählt: Wer hat das Abo gekündigt und wer will jetzt ein Abo neu bestellen. Abo gekündigt 50 14,8% Neues Abo 5 1,5% Abo-Kündigung angetönt, evt. 32 9,5% Neues Abo angetönt, evt. 8 2,4% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute nachmittag beim Stand von 338 Kommentaren eine PDF-Kopie des BaZ-Artikels gemacht über die <a title="Blocher übernimmt Mandat bei der Basler Zeitung" href="http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Blocher-uebernimmt-Mandat-bei-der-Basler-Zeitung/story/16797097" target="_blank">BaZ-Blocher-Geschichte</a> &#8211; und dann mal gezählt: Wer hat das Abo gekündigt und wer will jetzt ein Abo neu bestellen.</p>
<table dir="ltr" border="0" cellspacing="1" cellpadding="1" frame="void" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>Abo gekündigt</td>
<td>50</td>
<td>14,8%</td>
<td>Neues Abo</td>
<td>5</td>
<td>1,5%</td>
</tr>
<tr>
<td>Abo-Kündigung angetönt, evt.</td>
<td>32</td>
<td>9,5%</td>
<td>Neues Abo angetönt, evt.</td>
<td>8</td>
<td>2,4%</td>
</tr>
<tr>
<td>Abo schon früher gekündigt</td>
<td>7</td>
<td>2,1%</td>
<td>Abo enthusiastisch verlängern</td>
<td>1</td>
<td>0.3%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Und jetzt können die Zahlenspiele beginnen.</p>
<p>Bei den Kündigungen gegenüber den Neu-Abos resultiert ein Minus von 13,5 %. Das wäre hochgerechnet auf die aktuelle Auflage (<a title="Basler Zeitung Medien - Factsheet 09/10" href="http://www.baslerzeitungmedien.ch/factsheets/02_BaZ.pdf" target="_blank">88 187</a>) ein Exodus von 11 900 AbonnentInnen. Und das wiederum würde bei einem Jahresabo-Preis (ohne TV-Heftli) von 389 Franken bedeuten, dass die BaZ Einnahmen verliert in der Höhe von 4,6 Millionen Franken.</p>
<p>Und das ganze nochmal gerechnet mit den nicht ganz eindeutigen Kündigungen oder Neu-Abos: Minus 20,4% Abos, minus 18 000 AbonnentInnen, Einnahmeverlust 7,0 Millionen Franken.</p>
<p>Das sollte die Strategiegruppe Blochotanti vielleicht mitrechnen&#8230; Oder Herr Blocher soll schon mal seine Portokasse öffnen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Liebermannsche Entdeckung aus dem Archiv</title>
		<link>http://buergler.net/2010/09/liebermannsche-entdeckung-aus-dem-archiv/</link>
		<comments>http://buergler.net/2010/09/liebermannsche-entdeckung-aus-dem-archiv/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diesunddas]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[DRS 2]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das liebe ich an meinem Job: Wenn ich als Fachfremdling in unbekannte Gewässer vorstosse und dann auf kleine Perlen stosse. In Sachen Klassik bin ich nicht besonders bewandert, aber es hat Spass gemacht, zum 100. Geburtstag von Rolf Liebermann ein Dossier zusammenzustellen. Irgendwann hats dann geklingelt, resp. gerattert: Seine Symphonie «Les Echanges» kam mir bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das liebe ich an meinem Job: Wenn ich als Fachfremdling in unbekannte Gewässer vorstosse und dann auf kleine Perlen stosse. In Sachen Klassik bin ich nicht besonders bewandert, aber es hat Spass gemacht, zum 100. Geburtstag von <a title="Rolf Liebermann - der Komponist und Intendant" href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/themen/klassik/211208.rolf-liebermann-der-komponist-und-intendant.html" target="_blank">Rolf Liebermann ein Dossier</a> zusammenzustellen.</p>
<p>Irgendwann hats dann geklingelt, resp. gerattert: Seine Symphonie «Les Echanges» kam mir bekannt vor und irgendwoher hatte ich auch eine bildliche Vorstellung davon. Umso erfreuter war ich, als ich bei den Kollegen von SF auf diese Trouvaille gestossen bin. Weitere <a title="Rolf Liebermann - eine Leben fürs Musiktheater" href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/themen/klassik/rolf-liebermann-der-komponist-und-intendant/211208.211025.rolf-liebermann-ein-leben-fuers-musiktheater.html" target="_blank">Trouvaillen aus dem Radioarchiv</a> gibts dann wieder auf DRS 2&#8230;<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Medien in der Krise &#8211; Reaktionen</title>
		<link>http://buergler.net/2010/08/medien-in-der-krise-reaktionen/</link>
		<comments>http://buergler.net/2010/08/medien-in-der-krise-reaktionen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 18:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am einen und anderen Ort wurde und wird über das Jahrbuch «Qualität der Medien» des «fög» und dessen Leiter Kurt Imhof berichtet und auch diskutiert. Ein kleine Auswahl: Düstere Perspektiven für die Medien-Schweiz (NZZonline 13.8.) Unbedingt einen Blick in die Kommentare werfen. Hier zeigt sich, dass für einige LeserInnen die Qualität der Medien definiert wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am einen und anderen Ort wurde und wird über das <a href="http://jahrbuch.foeg.uzh.ch/Seiten/default.aspx" target="_blank">Jahrbuch «Qualität der Medien»</a> des «fög» und dessen Leiter Kurt Imhof berichtet und auch diskutiert. Ein kleine Auswahl:</p>
<p><a title="NZZonline" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/duestere_perspektiven_fuer_die_medien-schweiz_1.7198332.html" target="_blank">Düstere Perspektiven für die Medien-Schweiz</a> (NZZonline 13.8.)<br />
Unbedingt einen Blick in die Kommentare werfen. Hier zeigt sich, dass für einige LeserInnen die Qualität der Medien definiert wird durch die parteipolitische Haltung, die die LeserInnen dem Medium zuschreiben. Mein Lieblingssatz: «Ich wünschte mir ehrlichere, gut recherchierte, Wahrheits und Vertrauen  basierende und weniger LINKE Medien!!  Volksnähe und Liebe zum Land sind  gefragt!»<span id="more-1352"></span></p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/wir_verdienen_keinen_billig-journalismus_1.5431328.html" target="_blank">«Wir verdienen keinen Billig-Journalismus»</a> (NZZonline 13.8.)<br />
Kurt Imhof im Interview über seinen Projekt «Medien-Observatorium». Ein paar Erläuterungen, weshalb er überhaupt den Medien auf die Finger schauen will und wer das (nicht) bezahlen will. Der Kulturpessimist dringt durch im Interview, aber sein Feuer für seine Mission weckt doch noch ein bisschen Sympathien (bei mir).</p>
<p><a title="SF Videoportal" href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ddd74fb2-7412-4268-a85f-bb3d15f44000" target="_blank">Medien in der Krise?</a> (SF Tagesschau 13.8.)<br />
Zwei Reaktionen auf die Aussagen des Jahrbuchs. «Diese Studie ist falsch», meint kurz und bündig Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Presse. Unter anderem deshalb, weil Journalisten heute so gut seien, dass sie auch von der Privatwirtschaft abgeworben würden. Noch umwerfender ist die Argumentation von 20 Minuten Onlinechef Hansi Voigt, der in den Kommentaren auf seiner Webseite einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Diskussion sieht.<br />
Ich weiss, 20 Sekunden-Statements lassen keinen grossen Diskurs zu, aber hätte es nicht griffigere Argumente gegeben?</p>
<p><a title="medienspiegler.ch" href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002684.html" target="_blank">Medienschau</a> (medienspiegler.ch)<br />
Martin Hitz fasst die Studie zusammen, eine erste Diskussion auf dem Blog nimmt eine eigentümliche Wendung, wie auch «ein Journalist» findet: «Amüsante Diskussion hier: Da erscheint also eine Studie, die einen  Qualitätsverlust der Schweizer Medien festgestellt haben will und den  Medien vorwirft, zunehmend Formfragen statt Inhalte zu erörtern. Und  worüber diskutieren die Kommentatoren und Medienfachleute in diesem  Blog? Ob die Studie kostenlos oder nur gegen Bezahlung erhältlich sein  soll.»</p>
<p><a title="medienspiegler.ch" href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002685.html" target="_blank">Jahrbuch «Qualität der Medien»: Diskussionsbeitrag von Prof. Kurt Imhof</a> (medienspiegler.ch)<br />
In der Diskussion zum Diskussionsbeitrag von Kurt Imhof gehts dann mehr zur Sache. Unbedingt reinschauen.</p>
<p><a title="thomnagy.posterous.com" href="http://thomnagy.posterous.com/6-grunde-weshalb-kurt-imhof-mit-seinen-aussag" target="_blank">6 Gründe, weshalb Kurt Imhof mit seinen Aussagen zur Qualität in den Medien falsch liegt</a> (thomnagy.posterous.com)<br />
Die sechs Gründe, die Thom Nagy anführt, haben eine interessante Diskussion auf seinem Blog angeregt, die auch auf den <a title="philippe-wampfler.com" href="http://philippe-wampfler.com/2010/08/15/die-journalisten-schlagen-zuruck-imhof-und-die-qualitat-der-medien/" target="_blank">Blog von Philippe Wampfler</a> überschwappte.</p>
<p><a title="sonntagszeitung.ch" href="http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/kolumne-peter-rothenbuehler/" target="_blank">«Lieber Kurt Imhof» Kolumne von Peter Rothenbühler</a> (SoZ 15.8.)<br />
Kürzer als Kollege <a title="twitter.com/patsch" href="http://twitter.com/patsch/status/21231300546" target="_self">Patrik Tschudin</a> kann man diese Kolumne von Peter Rothenbühler nicht zusammenfassen: «Rothenbühler, &#8220;Erfinder&#8221; des .ch-People-Journalismus, pinkelt in SoZ Medien-Imhof ans Bein.» Besonders hervorzuheben wäre einzig noch dieser Nierenschlag (um bei der Urin-Metapher zu bleiben): «Ich (Rothenbühler) wette, du (Imhof) liest Zeitungen gratis (weil von der Uni abonniert).»</p>
<p><a title="tagesanzeiger.ch" href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Boulevard-ist-ein-ueberholter-Kampfbegriff/story/26069357" target="_blank">«Boulevard ist ein überholter Kampfbegriff»</a> (TagesAnzeiger online, 17.8.)<br />
Der Tages-Anzeiger hat Karl Lüönd («Er gehörte der Chefredaktion von «Blick», «Züri Leu» und «Züri Woche» an. ») befragt. Ich hab das Heu definitiv nicht auf der gleichen Bühne wie er. Aber er wirft ganz salopp, schon fast schludrig die eine oder andere Frage auf, die man sich mal durch den Kopf gehen lassen darf.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Medien in der Krise &#8211; früher war alles besser?</title>
		<link>http://buergler.net/2010/08/medien-in-der-krise-frueher-war-alles-besser/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 13:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurt Imhof hat zugeschlagen. Der Zürcher Soziologe, der immer gut ist für ein provokatives Statement, legt mit einem Forscherteam diesmal gleich eine ganze Studie vor, die proviziert, indem sie den Schweizer Medien ein schlechtes Zeugnis ausstellt. Kurz zusammenfasst: Mit der Qualität gehts bachab wegen den Gratisblättern und den Onlinemedien. Ich habe die Studie erst (online) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Kurt Imhof - Porträt auf der Uni ZH Hompage" href="http://www.foeg.uzh.ch/forschungsbereich/team/detail.aspx?id=58" target="_self"></a></p>
<div id="attachment_1343" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://buergler.net/wp-content/uploads/2010/08/100815_coffee_newspaper.jpg" rel="lightbox[1329]" title="Kaffee trinken, Zeitung lesen"><img class="size-medium wp-image-1343" title="Kaffee trinken, Zeitung lesen" src="http://buergler.net/wp-content/uploads/2010/08/100815_coffee_newspaper-300x225.jpg" alt="Wenn die Medien vor die Hunde gehen, bleibt uns wenigstens noch der Kaffee. " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wenn die Medien vor die Hunde gehen, bleibt uns wenigstens noch der Kaffee. Foto: ##http://www.sxc.hu/photo/1114925##Sanja Gjenero##</p></div>
<p><a title="Kurt Imhof - Porträt auf der Uni ZH Hompage" href="http://www.foeg.uzh.ch/forschungsbereich/team/detail.aspx?id=58" target="_blank">Kurt Imhof</a> hat zugeschlagen. Der Zürcher Soziologe, der immer gut ist für ein provokatives Statement, legt mit einem Forscherteam diesmal gleich <a title="Studie: Qualität der Medien " href="http://jahrbuch.foeg.uzh.ch/Seiten/default.aspx" target="_blank">eine ganze Studie</a> vor, die proviziert, indem sie den Schweizer Medien ein schlechtes Zeugnis ausstellt. Kurz zusammenfasst: Mit der Qualität gehts bachab wegen den Gratisblättern und den Onlinemedien.</p>
<p>Ich habe die Studie erst (online) durchgeblättert, werde aber sicher weiterlesen. Dennoch, ein paar Fragen und Gedanken stellen sich schon nach einer ersten Lektüre. Beispielsweise: Wie ist das mit den Medien und der Demokratie, dem Recherchierjournalismus und den Copy-Paste-Schreiberlingen? Früher, so hör ich als Grundton der Studie, war alles besser. Wirklich?<span id="more-1329"></span></p>
<p><strong>Recherche &#8211; mythisch überhöht</strong><br />
Ich hatte nie das Gefühl in einem Berufsumfeld zu arbeiten, in dem die Recherche zum Alltag gehört (wenn man darunter mehr versteht, als nur herum zu telefonieren). Es fehlt auf jeder Redaktion grundsätzlich die Zeit, sich vertieft und langfristig mit Themen auseinanderzusetzen und das nicht erst seit gestern. Das heisst nicht, dass es die Recherche nicht gab oder gibt. Aber ihr Stellenwert scheint mir in der Imhof&#8217;schen Studie doch etwas mythisch überhöht.</p>
<p>Natürlich gab es den <a title="www.meienberg.ch" href="http://www.meienberg.ch/" target="_blank">Niklaus Meienberg</a>, der aber mehr durch Reportagen glänzte als durch Recherche, oder die Enttarnung des <a title="Wikipedia: P-26" href="http://de.wikipedia.org/wiki/P-26" target="_blank">P-26</a>-Chefs durch Urs Paul Engeler und noch einige andere Geschichten mehr, die zu politischen und gesellschaftlichen Turbulenzen führte. Aber grundsätzlich ist uns in der Schweiz der <a title="Wikipedia: Investigativer Journalismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Investigativer_Journalismus" target="_blank">investigative Journalismus </a>eher fremd und besitzt kaum eine historische Tradition. Wir hatten ja auch nie ein Pendant zur deutschen Form, wie sie der «Spiegel» pflegt (ich hoffe, da ruft niemand «Facts» &#8211; also bitte!).</p>
<p><strong>Medien als vierte Gewalt?</strong><br />
Die Schweizer Zeitungen entwickelten sich von ideologischen Postillen (als es noch linke AZs gab als Gegengewicht zur rechten NZZ) über Forumszeitungen (da wollte man ideologisch breiten Raum abdecken) zur heutigen Form. Wie man diese heutige Form definiert? Ich weiss es auch nicht, Vorschläge willkommen.</p>
<p>Mir scheint, es geht um Betroffenheit (was die LeserInnen im Alltag betrifft), um Zielgruppen (schreiben für bestimmte soziodemografische Gruppen, aber möglichst viele), um Lebenshilfe (das, was die LeserInnen betrifft, erklären) &#8211; oder so.</p>
<p>Aber die Medien als vierte Gewalt, die zwischen der Gesellschaft, der Bürgerinnen und Bürgern, und dem Staat stand mit einer Wirkungsmacht &#8211; das gab es nie wirklich.</p>
<p><strong>Wie Medien Abstimmungen steuern &#8211; oder nicht</strong><br />
Deshalb zweifle ich auch ein wenig an Imhofs Schlüsse zur Rolle der Medien bei der Minarett-Initiative. Ich zweifle nicht daran, dass die Medien es versäumten, die Initiative in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Ich zweifle aber daran, ob das einen Einfluss auf das Resultat hatte.</p>
<p>Es gibt immer noch das Beispiel aus den «heileren Zeiten»: die EWR-Abstimmung 1992. Damals gab es keine nennenswerte Zeitung, die sich nicht für den EWR-Beitritt aussprach und das auch breit im Blatt mit Artikeln unterlegte &#8211; und doch: Es kam anders heraus. Also spielen hier wohl noch andere Faktoren eine Rolle. Die Rolle der Medien halte ich nicht für ausschlaggebend. Das soll aber nicht heissen, die Medien hätten keine Verantwortung im gesellschaftlichen Diskurs. Wer das glaubt, der macht es sich dann doch zu einfach.</p>
<p><strong>Leser und die Objektivität</strong><br />
Kommt hinzu: Die Leserinnen und Leser haben die Tendenz, Artikel in den Medien als objektiv oder verfälschend zu deklarieren, je nachdem ob der Artikel ihre Meinung wiedergibt oder nicht. Das führt aber schon zu einem anderen Thema, das in der Studie auch angesprochen wird: Die Beteiligung der Leser am demokratischen Prozess im Zeitalter des Internets. Das lohnt sicher einen weiteren Blog-Beitrag.</p>
<p><em>[Disclosure, falls jemand das für erwähnenswert erachtet: Ich bin Mitarbeiter von Schweizer Radio DRS (DRS 2) und seit über zehn Jahren Onlinejournalist. Zuvor Radioredaktor und davor mehrere Jahre Redaktor bei einer Regionalzeitung.]</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Happy Birthday CNN</title>
		<link>http://buergler.net/2010/06/happy-birthday-cnn/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[100 Sekunden Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[DRS 2]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein kleiner Geburtstagsgruss nach Atlanta in (etwas mehr als) 100 Sekunden. Und hier als Text: Die besten Wünsche zum 30. Geburtstag von CNN sind angebracht: Mit dem Blick zurück auf eine Leistung, die das News-Business weltweit veränderte. Und mit dem Blick voraus in die Zukunft – denn CNN geht es bei weitem nicht mehr so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein kleiner Geburtstagsgruss nach Atlanta in (etwas mehr als) 100 Sekunden.</p>
<div id="attachment_1195" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/06/100106_cnn.jpg" rel="lightbox[1193]" title="CNN"><img class="size-medium wp-image-1195" title="CNN" src="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/06/100106_cnn-300x225.jpg" alt="CNN Screenshot" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">CNN: Auch nach 30 Jahren immer noch dort, wos  passiert.</p></div>
<p>Und hier als Text:</p>
<p>Die besten Wünsche zum 30. Geburtstag von CNN sind angebracht: Mit dem Blick zurück auf eine Leistung, die das News-Business weltweit veränderte. Und mit dem Blick voraus in die Zukunft – denn CNN geht es bei weitem nicht mehr so gut wie auch schon.</p>
<p>Als der Unternehmer Ted Turner am 1. Juni 1980 mit seinem 24-Stunden-Nur-Nachrichten-Fernsehen auf Sendung ging, da wurde er von den grossen amerikanischen Fernsehstationen noch belächelt.</p>
<p>Das änderte sich mit der Explosion des Space Shuttle Challenger beim Start 1986, dem Fall der Berliner Mauer und dem Golf-Krieg 1991. [<a title="James Earl Jones - This is CNN (WAV)" href="http://www.gotwavs.com/TV_Shows/Cnn.html" target="_blank">Audio CNN-Station ID</a>]  wurde zum Inbegriff aktuellster Fernsehberichterstattung: News as it happens – dabei sein, während es passiert &#8211; war das Leitmotiv des Senders und ein weltweit wachsendes Publikum schaute zu.<span id="more-1193"></span>CNN revolutionierte das Mediengeschäft damals so wie das heute Google tut, schreibt ein <a title="Michael Hirschorn - New York Magazine" href="http://nymag.com/news/intelligencer/65240/" target="_blank">amerikanischer Kolumnist</a> zum 30. Geburtstag. Weltweit sprossen CNN-Imitate aus dem Boden und der einst belächelte Ted Turner war zum Medienmogul aufgestiegen.</p>
<p>Turner verkaufte sein Medienimperium aber schon 1996. CNN und einige Sender, die in der Zwischenzeit dazugekommen waren, wechselten für 7,4 Milliarden Dollar zum Time Warner Konzern.</p>
<p>Heute sind die ganz grossen Zeiten von CNN vorbei. Fox News hat CNN bei den Einschaltquoten überholt und das Internet bereitet auch dem schnellsten Fernsehsender der Welt Probleme.</p>
<p>Was aber sicher bleibt: Die Bilder von den grossen Ereignissen der letzten fast 30 Jahre – die hat man zuerst bei CNN gesehen.</p>

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		<title>Liebe Basler Zeitung</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 22:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte mich bedanken für dieses tolle Poster von der Redaktion heute in der Zeitung. Ich habe es sofort bei mir im Zimmer an die Wand gehängt. Jetzt habe ich aber noch eine Bitte: Es hat noch viel Platz an dieser Wand. Da wäre es ganz super, wenn ihr einen Starschnitt vom Chefredaktor Matthias Geering [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1156" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/05/20100521_0445_small.jpg" rel="lightbox[1155]" title="BaZ-Redaktionsposter"><img class="size-medium wp-image-1156" title="BaZ-Redaktionsposter" src="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/05/20100521_0445_small-300x225.jpg" alt="BaZ-Redaktionsposter" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Poster macht sich doch cool in meinem Zimmer.</p></div>
<p>Ich möchte mich bedanken für dieses tolle Poster von der Redaktion heute in der Zeitung. Ich habe es sofort bei mir im Zimmer an die Wand gehängt. Jetzt habe ich aber noch eine Bitte: Es hat noch viel Platz an dieser Wand. Da wäre es ganz super, wenn ihr einen Starschnitt vom Chefredaktor Matthias Geering bringen könntet. Ich fände das so toll, liebe BaZ. Danke im voraus.</p>

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		<title>Apple &#8211; vom Strahlemann zum Bösewicht</title>
		<link>http://buergler.net/2010/05/apple-vom-strahlemann-zum-boesewicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 10:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: wie aus dem guten David ein böser Goliath wurde. Eine kleine Polemik, die ich für DRS 2 aktuell gemacht habe. Die Printversion Es waren einmal PC-Benutzer und solche, die das explizit nicht sein wollten. Diese andere Gruppe benutzte Apple-Computer. Sie hatten einen Mac, nicht einen Computer, nicht einen PC – nein, einen Mac und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: wie aus dem guten David ein böser Goliath wurde. Eine kleine Polemik, die ich für <a title="DRS 2 aktuell" href="http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/top/drs2aktuell.html" target="_blank">DRS 2 aktuell</a> gemacht habe.</p>
<p><strong>Die Printversion</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><img class="" title="Macintosh 128K" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e3/Macintosh_128k_transparency.png" alt="" width="256" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ein Macintosh 128 K aus den guten alten Zeiten. Foto: ##http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Macintosh_128k_transparency.png##www.allaboutapple.comi## (cc ##http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/it/deed.de##by-sa##)</p></div>
<p>Es waren einmal PC-Benutzer und solche, die das explizit nicht sein wollten. Diese andere Gruppe benutzte Apple-Computer. Sie hatten einen Mac, nicht einen Computer, nicht einen PC – nein, einen Mac und nichts anderes.</p>
<p>Wer einen Mac hatte, fühlte sich gut dabei. Nicht nur, weil die Hardware gut aussah und die Software einwandfrei funktionierte. Nein, wer einen Mac hatte, gehörte zu den Guten. Es war ein anti-monopolistisches Statement gegen die übermächtige Firma des Bösen – gegen Microsoft.</p>
<p>Das war damals, als Apple mit seinem charismatischen Anführer Steve Jobs der David war. Microsoft dagegen der Goliath mit einem Bill Gates an der Spitze, und den Kartellbehörden im Nacken, die der Firma unlautere Praktiken vorwarfen.</p>
<p><span id="more-1126"></span>Und heute? Ist Microsoft immer noch grösser als Apple. Aber Schlagzeilen macht nur noch Apple, respektive der einzige Mann, der für Apple reden darf: Steve Jobs.</p>
<p>Steve Jobs revolutionierte mit dem iPod das Musik hören. Steve Jobs erfand mit iTunes den Musikverkauf neu. Steve Jobs stellte mit dem iPhone den Handymarkt auf den Kopf. Und mit dem iPad will er nun auch den Markt für elektronische Bücher und andere Medien aufmischen.</p>
<p>Dass diese Erfolge seinem Genius zu verdanken sind und seinem gnadenlosen Führungsstil, weiss man nicht erst seit der letzten Titelgeschichte des Spiegels über den iKult.</p>
<p>Jobs war noch nie ein Menschenfreund, er vertraut einzig sich selber – und lag damit bislang immer richtig. Allerdings: das selbstherrliche Gebaren ihres Chefs könnte für die Firma jetzt mehr zum Problem werden, wo Apple vom Computerzwerg zum Riesen im Unterhaltungsgeschäft geworden ist.</p>
<p>Noch riefen die kritischen Stimmen zaghaft „Zensur“, als Apple satirische Anwendungen aus seinem Shop verbannte. Etwas lauter wird jetzt über Wettbewerbsbehinderung diskutiert, wenn Apple den Entwicklern vorschreibt, mit welchen Programmen sie arbeiten dürfen und mit welchen nicht. So laut, dass die US-Behörden aufgehorcht haben und ein Kartellverfahren erwägen.</p>
<p>Sollte Apple verurteilt werden, dann wäre offiziell, was sich schon lange abzeichnet: Auch Steve Jobs Firma gehört zu den bösen Monopolisten wie der einstige Erzfeind Microsoft.</p>

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		</item>
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		<title>Spiegel-Cover «iKult» für die Sammlung</title>
		<link>http://buergler.net/2010/04/spiegel-cover-ikult-fuer-die-sammlung/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 20:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich gehört der neueste Spiegel-Titel «Der iKult» in meine Sammlung von Zeitschriftencovers über Multimediathemen, die bei mir am Arbeitsplatz hängt. Dieses Cover hab ich mir aber sofort gesichert und gerahmt, bevors da irgendwelche Fettflecken drauf gib, weils einfach so genial ist. Nicht Steve Jobs bei einer seiner Messen, kein iPad, -phone oder sonstiges -ding, nein: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1110" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/04/1004_-038.jpg" rel="lightbox[1109]" title="Spiegel-Cover iKult"><img class="size-medium wp-image-1110" title="Spiegel-Cover iKult" src="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/04/1004_-038-225x300.jpg" alt="Spiegel-Cover iKult" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">«Der Spiegel» 17/26.4.10. Foto: Bürgler (cc ##http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de@##by-sa##)</p></div>
<div id="attachment_1116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/04/100427_ikult_spiegel.jpg" rel="lightbox[1109]" title="Spiegel iKult"><img class="size-medium wp-image-1116" title="Spiegel iKult" src="http://www.buergler.net/wp-content/uploads/2010/04/100427_ikult_spiegel-300x225.jpg" alt="Spiegel iKult" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der iKult hängt - zwischen Google und Napster. Foto: Bürgler (cc ##http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de##by-sa##)</p></div>
<p>Natürlich gehört der neueste Spiegel-Titel «Der iKult» in meine Sammlung von Zeitschriftencovers über Multimediathemen, die bei mir am Arbeitsplatz hängt. Dieses Cover hab ich mir aber sofort gesichert und gerahmt, bevors da irgendwelche Fettflecken drauf gib, weils einfach so genial ist. Nicht Steve Jobs bei einer seiner Messen, kein iPad, -phone oder sonstiges -ding, nein: nur der Apfel und die gereckten Hände der JüngerInnen, die danach gieren. Super!</p>
<p>Jetzt muss ich noch den Artikel lesen, um zu sehen, ob er hält, was das Titelbild verspricht.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Drei Saunagänge später hab ich jetzt die Titelgeschichte gelesen und bin mir nicht sicher, wie ich sie einordnen soll. Ich hätte mir aber mehr zum «iKult» und weniger zu Steve Jobs erhofft.</p>
<p><span id="more-1109"></span></p>
<p>Die Frage bleibt für mich unbeantwortet, wie denn eigentlich die Jünger damit umgehen, dass ihre Ideologie zum Mainstream geworden ist. Apple-Anhänger zu sein, hiess mal, auf der <em>richtigen</em> Seite zu stehen, der edle Underdog zu sein, überall Diskriminierung zu wittern und vieles mehr.</p>
<p>Und heute? Da zeigt sich einerseits, wie der Spiegel-Titel ja schön schildert, dass Steve Jobs seinen Laden führt wie Kim Jong-Il sein Land (wenn auch mit einer anderen und deutlich ansprechenderen Vision). Und andererseits kaufen heute Leute (wie ich) Apple-Produkte, die morgen schon wieder hemmungslos zur Konkurrenz wechseln würden. Das ist für echte Apple-Jünger unvorstellbar.</p>
<p>Die Frage also: Wie lange lässt sich die Ideologie noch aufrecht erhalten, die die echten Anhänger in Apple hinein interpretierten? Denn letztlich ist Apple wie jede andere Firma: Je mächtiger sie wird, desto gefährlicher wird sie für den Konsumenten. Das hat ja schon Microsoft bewiesen, und Apple ist keinen Deut besser. Das erstaunt mich nicht und regt mich auch nicht auf. Einen Apple-Jünger müsste es aber eigentlich tief treffen, oder?</p>
<p>Und zum Schluss noch die komische Note: <a href="http://i.imgur.com/RdcuT.jpg" target="_blank">How Apple sells their products &#8211; the Steve Jobs Way</a>.</p>

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		<item>
		<title>BaZ-Verleger Wagner: Der Wirtschaftsfreund</title>
		<link>http://buergler.net/2010/03/baz-verleger-wagner-der-wirtschaftsfreund/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 20:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Seite lang interviewt der oberste Angestellte, Baz-Chefredaktor Matthias Geering, seinen neuen Chef, Verleger Martin Wagner, in der heutigen Basler Zeitung. Es steht zwar gross darüber &#8220;Ich werde für guten Journalismus kämpfen&#8221;, aber dieser Titel spiegelt den Inhalt des Interviews nicht wirklich. Wagner ist schon lange im Mediengeschäft oder besser: im Geschäft mit Medien. Letztlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_986" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="http://www.flickr.com/photos/chiperoni/1790700651/" href="http://buergler.net/wp-content/uploads/2010/03/100312_baz.jpg" target="_blank" title="Basler Zeitung"><img class="size-full wp-image-986" title="Basler Zeitung" src="http://buergler.net/wp-content/uploads/2010/03/100312_baz.jpg" alt="Basler Zeitung" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: ##http://www.flickr.com/photos/chiperoni/1790700651/##nchenga nchenga## (cc ##http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de##by-nc##)</p></div>
<p>Eine Seite lang interviewt der oberste Angestellte, Baz-Chefredaktor Matthias Geering, seinen neuen Chef, Verleger Martin Wagner, in der heutigen Basler Zeitung. Es steht zwar gross darüber &#8220;Ich werde für guten Journalismus kämpfen&#8221;, aber dieser Titel spiegelt den Inhalt des Interviews nicht wirklich.</p>
<p>Wagner ist schon lange im Mediengeschäft oder besser: im Geschäft mit Medien. Letztlich geht es ihm ums Geschäft, davon versteht er was. Beim Journalismus ergeht er sich in wohlklingender Selbstbeweihräucherung (&#8220;Die Basler Zeitung ist ein Qualitätslabel&#8221;).</p>
<p><span id="more-984"></span></p>
<p>Am interessantesten finde ich aber die Vertiefung seiner Aussage, die BaZ solle eine wirtschaftsfreundliche Haltung einnehmen. Klar muss da Geering fragen, ob das bedeute, &#8220;unkritisch&#8221; zu berichten. Klar verneint das Wagner:</p>
<blockquote><p>Nein, überhaupt nicht. Das erwartet auch niemand aus der Wirtschaft. Die Redaktion soll frei, aber fair recher­chieren und schreiben. Man muss der Zeitung anmerken, dass sie im zweit­wichtigsten Wirtschaftsraum der Schweiz gemacht wird. Und die Ex­ponenten der Firmen und der Wirt­schaftsverbände sollen spüren, dass wir uns für ihre Anliegen einsetzen.</p></blockquote>
<p>Am erstaunlichsten daran ist, wie selbstverständlich Wagner es findet, dass sich eine Zeitung für die Anliegen von Firmen und Wirtschaftsverbänden einsetzen soll. Das heisst doch konkret: in vielen Fällen gegen Angestellte und Gewerkschaften. Und daraus resultieren keine Probleme für die Redaktion und eine eine objektive Berichterstattung, die eigentlich die Meinungen und Ansichten von allen Seiten einbringen soll?  Was dann, liebe BaZ? Wird dann frei und fair recherchiert und geschrieben, aber einfach nicht gedruckt? Martin Wagner hat mit dieser Aussage in der BaZ-Wirtschaftsredaktion eine ganz grosse Schere aufgehängt, die &#8211; da bin ich sicher &#8211; zum regen Einsatz in vielen Köpfen kommen wird.</p>
<p>Das Interview ist leider nicht online. Wagner &#8211; das nur noch am Rande &#8211; ist dezidiert der Auffassung, er wolle nicht, wie das jetzt auf &#8220;newsnetz&#8221; geschehe, hochstehende qualitative Inhalte verschenken. Man kann das Gespräch aber hier als <a href="http://www.box.net/shared/1qli7ounmd" target="_blank">PDF-Dokument</a> herunterladen.</p>

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		<title>Mediacampus Basel</title>
		<link>http://buergler.net/2010/03/mediacampus-basel/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 13:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bürgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem köchelt &#8211; zumindest hier in der Nordwestschweiz &#8211; die Diskussion über den SRG-Medienstandort Basel. Der Auslöser ist das Konvergenzprojekt der SRG und die Frage, welche Rolle Basel in Zukunft noch spielen wird als Studiostandort. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der Frage zu, wo in Zukunft die Wissenschaftsredaktion des Radios, die heute bei DRS 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_922" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://buergler.net/wp-content/uploads/2010/03/medienkonvergenz.jpg" rel="lightbox[921]" title="Medienkonvergenz"><img class="size-full wp-image-922" title="Medienkonvergenz" src="http://buergler.net/wp-content/uploads/2010/03/medienkonvergenz.jpg" alt="Medienkonvergenz" width="268" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: SR DRS/Andreas Notter</p></div>
<p>Seit kurzem köchelt &#8211; zumindest hier in der Nordwestschweiz &#8211; die Diskussion über den SRG-Medienstandort Basel. Der Auslöser ist das Konvergenzprojekt der SRG und die Frage, welche Rolle Basel in Zukunft noch spielen wird als Studiostandort. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der Frage zu, wo in Zukunft die Wissenschaftsredaktion des Radios, die heute bei DRS 2 angesiedelt ist, arbeiten wird. Ich will hier keine Meinung abgeben, weil befangen, sondern nur mal für alle, die es interessiert, ein paar Links zusammenstellen.</p>
<p><a href="http://io3.ch/doku.php?id=studio_basel" target="_blank">Manifest für ein Mediacampus in Basel (SSM Gruppe Basel)</a></p>
<p><a href="http://bazonline.ch/basel/stadt/SRG-in-Basel-Kulturkampf-um-den-Kulturplatz/story/26271702" target="_blank">SRG in Basel: Kulturkampf um den «Kulturplatz» (BaZ, 1.3.10)</a></p>
<p><a href="http://www.medienmitteilungen.bs.ch/2010-03-02-rrbsbl-001.htm" target="_blank">Regierungen fordern SRG-Mediencampus für Basel (Medienmitteilung, 2.3.10)</a></p>
<p><a href="http://www.20min.ch/wissen/news/story/26679265" target="_blank">Streit um Wissen bei Radio und TV (20 Minuten, 4.3.2010)</a></p>
<p><a href="http://www.telebasel.tv/archiv.php?show=12476" target="_blank">SRG: Fragen zum Studio Basel (Telebasel, 5.3.2010)</a></p>
<p>(Auch das <a href="http://www.edito-online.ch/" target="_blank">Medienmagazin edito</a> hat in der neuesten Nummer einen Artikel dazu <span style="text-decoration: line-through;">- leider noch nicht online</span> &#8211; <span style="text-decoration: line-through;">ist jetzt online</span> &#8211; war mal online)</p>
<p>Und noch ein Nachtrag: <a title="Inside SRG" href="http://www.srgd.ch/newsletter-inside-srg-ssr/news/2010/03/09/4290-srg-standort-basel-bleibt-in-bisherigem-umfang-bestehen-arbeitsort-der-wissenschaftsredaktion/" target="_blank">SRG-Standort Basel bleibt in bisherigem Umfang bestehen – Arbeitsort der Wissenschaftsredaktion noch offen</a> («Inside SRG» zitiert ein Interview der «Basellandschaftlichen Zeitung»).</p>

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