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Bürglers Blog

Was für ein Oktober.

Heute ist der 2. Oktober und ich sitze im Garten, T-Shirt und kurze Hosen, auf dem Tisch ein Bier, im Cheminée knistert das Holz, die Würste parat zum Brutzeln. Was will man mehr?

Ah doch, eine Kleinigkeit und was ganz anderes: Da habe ich in einer Sonntagszeitung ein interessantes Interview mit einem Buchautor gelesen. Sein Buch ist auch beim Händler meines Vertrauens erhältlich, leider aber nicht als E-Book.

Deshalb: Liebe Autoren und Autorinnen, sorgt beim Verlag dafür, dass ich eure Bücher als E-Books kaufen kann, sonst kaufe ich sie nicht. Und wisst ihr was? Ich bin nicht der einzige, der so denkt.

Das iPad hat eine Tastatur. Die funktioniert für den kurzen Tweet oder ein knappes Mail. Aber schon da ists ziemlich mühsam, Wörter mit Umlauten einzugeben. Für das Tippen von längeren Texten finde ich die Touchtastatur definitiv ungeeignet. Vorhang auf für Logitechs Keyboard Case für iPad 2.

iPad fürs Bloggen?
Da ich demnächst an einen Kongress fahre und von dort bloggen will, habe ich schon länger überlegt, ob dafür nicht auch das iPad alleine genügt. Mit der Touchtastatur wohl nicht, aber mit einer zusätzlichen Tastatur wärs möglich.

Deshalb hab ich vor fünf Tagen bei microspot. ch das Logitech Keyboard Case bestellt für 120 Franken (bei Logitech erhältlich für 129 Franken). Heute ist das Paket angekommen – und jetzt tippe ich auf der Tastatur. weiter lesen

Mark Kermode. Foto: BBC

Ferienhalber verspätet kam ich erst jetzt dazu, die Podcasts meines Filmgurus Mark Kermode nachzuhören. Deshalb hab ich auch erst jetzt seinen gloriosen Verriss von Jean-Luc Godards letztem Film («Film socialism») gehört, den man einfach nicht verpassen darf. Wie immer bei solchen Dingen, gefällt einem natürlich besonders, was man selber auch glaubt. Und ich gebe zu, bei Godard bin ich ein wenig voreingenommen: Sein «Sauf qui peut (la vie)» ist der einzige Film, der mich vorzeitig aus dem Kino vertrieben hat

Anyway – das meint the good doctor:

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Da bemüht sich 10vor10 mit einer ausgefallenen Repo und reist ins Land, wo der Wahnwitz regiert – nach Nordkorea. War ja alles ganz ok, was Frau Laeri und das Team daraus machten, aber die NZZ hat zu recht den Finger auf den wunden Punkt gelegt: Trotz allem Bemühen um kritische Berichterstattung waren die Bilder zu harmlos.

Wie mans anders macht, hat heute BoxOffice gezeigt. Die Sendung bringt im Sommerprogramm eine Reihe des «Guerilla-Journalisten» Shane Smith: «The Vice Guide to Film». Erste Station war Nordkorea – und wirklich super. Das muss einfach sehen.

Andreas Frank cc by-sa

Erst gegen 20 Uhr lieferte Liedertswil als letzte Baselbieter Gemeinde die Wahlresultate für die Landratswahlen ab. Schuld war offenbar eine Computerpanne.

Nach der zügigen Auszählung der rund 50 Wahlzettel wurden die Resultate auf der Gemeindeverwaltung bereits kurz nach 13 Uhr in den Computer eingegeben und abgespeichert. Der Gemeindeschreiber fuhr  nach Liestal, wo er in der Landeskanzlei vergeblich nach einem kompatiblen Laufwerk für seine 5¼-Floppydisk suchte.

Er meldete das Problem telefonisch zurück in die Gemeinde. Man solle einen Ausdruck nach Liestal schicken, die Daten würden dort erneut direkt eingegeben.

Leider war aber der Nadeldrucker auf der Gemeindeverwaltung letzten Dezember beim Ausdruck der Weihnachtskarten für die Einwohner kaputt gegangen.

Ein im Ort ansässiger Informatiker schaffte es schliesslich, den Gemeindecomputer an die Registrierkasse im Volg-Laden anzuschliessen, so dass die Resultate doch noch ausgedruckt werden konnten. So landete schliesslich gegen 19 Uhr ein 3,5 Meter langer Kassenzettel aus dem Volg Liedertswil auf der Landeskanzlei in Liestal.

Wie ein Sprecher der Gemeinde sagte, wolle man bei der nächsten Gemeindeversammlung jetzt Antrag stellen auf Anschaffung eines USB-Sticks, um bei den nächsten Landratswahlen gerüstet zu sein. Ein Antrag auf Anschluss der Gemeindeverwaltung ans Internet war erst vor Jahresfrist aus Kostengründen abgelehnt worden.

(Dieser Artikel ist frei erfunden und entbehrt jeglichen Wahrheitsgehalts, wenn auch nicht einer gewissen Wahrscheinlichkeit ob des infrastrukturellen Zustands von viel zu kleinen Gemeindeverwaltungen, die sich aber vehement gegen jeden Gedanken an Gemeindefusionen wehren.)