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Bürglers Blog

Oder: wie aus dem guten David ein böser Goliath wurde. Eine kleine Polemik, die ich für DRS 2 aktuell gemacht habe.

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Die Printversion

Ein Macintosh 128 K aus den guten alten Zeiten. Foto: www.allaboutapple.comi (cc by-sa)

Es waren einmal PC-Benutzer und solche, die das explizit nicht sein wollten. Diese andere Gruppe benutzte Apple-Computer. Sie hatten einen Mac, nicht einen Computer, nicht einen PC – nein, einen Mac und nichts anderes.

Wer einen Mac hatte, fühlte sich gut dabei. Nicht nur, weil die Hardware gut aussah und die Software einwandfrei funktionierte. Nein, wer einen Mac hatte, gehörte zu den Guten. Es war ein anti-monopolistisches Statement gegen die übermächtige Firma des Bösen – gegen Microsoft.

Das war damals, als Apple mit seinem charismatischen Anführer Steve Jobs der David war. Microsoft dagegen der Goliath mit einem Bill Gates an der Spitze, und den Kartellbehörden im Nacken, die der Firma unlautere Praktiken vorwarfen.

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Spiegel-Cover iKult

«Der Spiegel» 17/26.4.10. Foto: Bürgler (cc by-sa)

Spiegel iKult

Der iKult hängt - zwischen Google und Napster. Foto: Bürgler (cc by-sa)

Natürlich gehört der neueste Spiegel-Titel «Der iKult» in meine Sammlung von Zeitschriftencovers über Multimediathemen, die bei mir am Arbeitsplatz hängt. Dieses Cover hab ich mir aber sofort gesichert und gerahmt, bevors da irgendwelche Fettflecken drauf gib, weils einfach so genial ist. Nicht Steve Jobs bei einer seiner Messen, kein iPad, -phone oder sonstiges -ding, nein: nur der Apfel und die gereckten Hände der JüngerInnen, die danach gieren. Super!

Jetzt muss ich noch den Artikel lesen, um zu sehen, ob er hält, was das Titelbild verspricht.

Nachtrag:

Drei Saunagänge später hab ich jetzt die Titelgeschichte gelesen und bin mir nicht sicher, wie ich sie einordnen soll. Ich hätte mir aber mehr zum «iKult» und weniger zu Steve Jobs erhofft.

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Schweissen

Ein bisschen Schweissen und der Blog läuft wieder. Foto: Hector Landaeta

Irgendwie bin ich ja ein bisschen stolz auf mich. Schon vor Wochen hat mein Webhoster angekündigt, dass er seine Server umstellen wird. Jetzt wars so weit. Nochmal ein Mail, in dem beschrieben wurde, was man zu tun hat, damit die eigene Webseite mit dem Umzug mitzieht.

Das Mail war nicht ganz leicht verständlich für einen Tech-Laien, der ich letztlich halt doch bin. Aber nach gestrigem Frust, weil mein mutiges Gefummel in php-Dateien nicht gegriffen hatte und ich schon ziemlich verzweifelt war über mein Unvermögen, ist die Webseite heute so weit wieder up and running (sachdienliche Hinweise auf Fehlfunktionen bitte gerne am mich schicken).

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  1. Ich habe Sudoku spielen gelernt.
  2. Ich habe einen Vodcast abonniert und im Tram angeschaut.
  3. Ich bin wieder bei der Swisscom und fühle mich abgezockt.
  4. Ich werde panisch, wenn ich mit meinem SBB-App-Ticket im Zug sitze und die Batterieanzeige unter 75% sinkt.
  5. Ich frage mich, weshalb Leute ein Handy zum Telefonieren benutzen.
  6. Ich kaufe Software für Fr. 1.10 im vollen Bewusstsein, dass ich sie gleich wieder lösche nach einmal ausprobieren.
  7. Ich benutze jetzt iTunes, aber sicher nicht, um Musik zu hören.
  8. Ich bekomme keinen Rüffel mehr, weil ich zum Lesen im Bett die Nachttischlampe nicht mehr anknipsen muss.
  9. Ich ärgere mich jedes Mal, dass das iPhone im Ausland, wo es am nützlichsten wäre, kaum zu gebrauchen ist, weil viel zu teuer (und fühle mich wieder von der Swisscom abgezockt).
  10. Ich sitze dreimal so lange am stillen Örtchen und lese Tweets, Mails, News – und denke jedes Mal an die Geschichte einer Kollegin, die ihr iPhone in der Toilette versenkt hat…
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4. April 2010

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