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Bürglers Blog

Das so genannte Chandos Portrait von William Shakespeare, entstanden um 1610.

Das so genannte Chandos Portrait von William Shakespeare, entstanden um 1610.

Mal wieder ein Beitrag für die Rubrik «100 Sekunden Wissen» von DRS 2. Zu hören War zu hören am 23. August um 8 Uhr.

Sein Geburtsdatum kennen wir nicht. Im Kirchenregister von Stratford-upon-Avon ist lediglich das Taufdatum vermerkt: 26. April 1564. Auch dass er mit 18 Jahren eine acht Jahre ältere Frau geheiratet hat ist belegt – und sein Todesdatum: der 23. April 1616.

Sicher ist auch, dass Ende des 16. Jahrhunderts ein William Shakespeare erfolgreich als Schauspieler und Theatermann in London tätig war.

Keine Beweise
Bis heute fehlt aber der endgültige Beweis, dass dieser William Shakespeare tatsächlich der Autor jener Tragödien, historischen Dramen und Komödien ist, die seinen Namen unsterblich machten. weiter lesen

Am einen und anderen Ort wurde und wird über das Jahrbuch «Qualität der Medien» des «fög» und dessen Leiter Kurt Imhof berichtet und auch diskutiert. Ein kleine Auswahl:

Düstere Perspektiven für die Medien-Schweiz (NZZonline 13.8.)
Unbedingt einen Blick in die Kommentare werfen. Hier zeigt sich, dass für einige LeserInnen die Qualität der Medien definiert wird durch die parteipolitische Haltung, die die LeserInnen dem Medium zuschreiben. Mein Lieblingssatz: «Ich wünschte mir ehrlichere, gut recherchierte, Wahrheits und Vertrauen basierende und weniger LINKE Medien!! Volksnähe und Liebe zum Land sind gefragt!» weiter lesen

Wenn die Medien vor die Hunde gehen, bleibt uns wenigstens noch der Kaffee.

Wenn die Medien vor die Hunde gehen, bleibt uns wenigstens noch der Kaffee. Foto: ##http://www.sxc.hu/photo/1114925##Sanja Gjenero##

Kurt Imhof hat zugeschlagen. Der Zürcher Soziologe, der immer gut ist für ein provokatives Statement, legt mit einem Forscherteam diesmal gleich eine ganze Studie vor, die proviziert, indem sie den Schweizer Medien ein schlechtes Zeugnis ausstellt. Kurz zusammenfasst: Mit der Qualität gehts bachab wegen den Gratisblättern und den Onlinemedien.

Ich habe die Studie erst (online) durchgeblättert, werde aber sicher weiterlesen. Dennoch, ein paar Fragen und Gedanken stellen sich schon nach einer ersten Lektüre. Beispielsweise: Wie ist das mit den Medien und der Demokratie, dem Recherchierjournalismus und den Copy-Paste-Schreiberlingen? Früher, so hör ich als Grundton der Studie, war alles besser. Wirklich? weiter lesen

In diesen Ferien waren drei neue Gadgets zum ersten Mal im Einsatz: der Amazon Kindle, ein Dual-Screen DVD Player-Set von Akai und eine Taucherbrille mit Foto/Videokamera von Liquid Image. Alle drei Gadgets haben den Test bestanden und kommen nächstes Mal sicher wieder mit in die Ferien.

Der Kindle

Der Kindle auf dem Strandtuch. cc by-sa Patrick Bürgler

Zuhause ist der Kindle schon länger im Einsatz und ich würde ihn nicht mehr hergeben und jetzt am Strand hat er auch noch den Outdoor-Härtetest mit Bravour bestanden. Auch bei grellem Sonnenlicht ist das Display bestens lesbar (eat your iPad, my friends…), der Kindle ist leicht und handlich. Wenn ich da die Strandtuchnachbarin mit dem Ken Follet-Wälzer kämpfen sah, hatte ich fast schon Mitleid.

Und dann das Beste: Seit die Surfoption jetzt auch in Europa freigeschaltet ist, kann man gratis und franko am Strand Mails schreiben, Tweets lesen und die neusten Nachrichten. Der Browser ist zwar wirklich rudimentär, aber für mobil-optimierte Seiten reicht er bestens. weiter lesen

Die Jubiläumsmarke der Deutschen Post zu Zuses 100. Geburtstag

Die Jubiläumsmarke der Deutschen Post zu Zuses 100. Geburtstag

Wenn der Krieg nicht gewesen wäre, dann… Ja, dann wäre Konrad Zuse wahrscheinlich als extrem reicher Mann gestorben. So musste er fast bis zu seinem Lebensende darum kämpfen, als das anerkannt zu werden, als das er sich sah: Den wahren Erfinder des Computers.

Immerhin, diesen Ehrentitel gestanden ihm noch zu seinen Lebzeiten viele zu. Ganz unbestritten ist der Titel aber auch heute noch nicht, vor allem jenseits des Atlantiks. Und reich wurde Zuse trotzdem nicht mehr. Ende der 1960er-Jahre hatte er einen Patentprozess endgültig verloren.

Zu seinem 100. Geburtstag am 22. Juni 2010 sind eine Reihe interessanter Artikel erschienen. Am umfassendsten schildert m.E. aber ein älterer Artikel von 1997 aus Spektrum der Wissenschaft das Werk des deutschen Ingenieurs und Erfinders. Interessant ist sicher auch die kritische Note, die der Spiegel jüngst den meist ehrerbietigen Würdigungen entgegenstellt und zumindest ein Fragezeichen setzt zu Zuses Wirken während des Dritten Reichs.

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