Monarch:
Legacy of Monsters

Staffel 2, Apple TV
3 von 5 Sternen
Poster für «Monarch: Legacy of Monsters» auf Apple TV. Zeigt die Hauptdarsteller Kurt Russell und Wyatt Russell im Vordergrund, weitere Castmitglieder darunter. Im Hintergrund sind riesige Monster wie King Kong und Tentakel zu sehen, sowie eine überflutete Stadt.

Wer noch unvertraut ist mit dem Monsterverse, sollte zuerst die Besprechung der ersten Staffel lesen. Andere erinnern sich: Bei der Rettung der Titanenforscherin Keiko Miura aus Axis Mundi, dem verborgenen Reich der Monster, blieb einer zurück – Lee Shaw.

Cate Randa, Keikos Enkelin, will Lee retten. Doch die Vertreterin der Regierungsorganisation Monarch hält das für zu gefährlich, nachdem Kong, den Herrscher von Skull Island, auf die Eindringlinge aufmerksam geworden ist.

Cate lässt sich nicht abhalten und holt mit Unterstützung ihres Vaters, Bruders und einer Freundin Lee Shaw zurück. Doch durch den Riss zwischen den Welten kriecht auch das Monster Titan X.

Ein neues Monster bedroht die Menschheit und die Jagd beginnt. Allerdings verfolgen die verschiedenen Parteien dabei unterschiedliche Ziele. Parallel dazu wird erzählt, wie Lee, Keiko und ihr Ehemann Bill Randa bereits in den 50er-Jahren Titan X begegneten.

Wie zuvor widmet sich die Serie auch den komplizierten Liebes- und Familienverhältnissen der Figuren. Diesmal stehen abwesende Väter im Vordergrund. Auch die Mutterrolle wird thematisiert, allerdings mehr auf einer monströsen Ebene.

«Monarch» verbindet Monsterjagd und persönliche Dramen geschickt. Das Spiel mit den Zeitebenen, diesmal um die komplizierten Auswirkungen von Zeitreisen erweitert, sorgt für Abwechslung. Wer Gefallen findet am Monsterverse, wird wieder gut unterhalten.

Scrubs (2026)
 

Staffel 1, Disney+
4 von 5 Sternen
Poster für die TV-Serie «Scrubs». Drei Personen in Krankenhauskleidung posieren freundlich: eine blonde Frau im weissen Kittel links, ein Mann mit Stethoskop in der Mitte und ein Mann in grünen Scrubs rechts.

16 Jahre nachdem J.D., Elliot und Turk ihre Stethoskope an den Nagel gehängt haben, wagt «Scrubs» einen Neuanfang. Nach «The Pitt», das man als Neuauflage von «ER» bezeichnen kann, folgt damit ein weiteres Revival einer Krankenhausserie.

Solche Reboots sind heikel. Die Gefahr, dass eine bekannte Serie ideenlos weitergesponnen wird, ist beachtlich. Nicht so «Scrubs». Obwohl die Figuren sich von ihren Originalen kaum unterscheiden – abgesehen von den Altersfalten.

Natürlich hat sich in den Jahren einiges getan. J.D. arbeitet als Concierge-Arzt für eine reiche Klientel, deren Wehwehchen er behandelt. Er kehrt aber zurück ans Sacred Heart Hospital, als ihm sein ehemaliger Mentor Dr. Cox seine Stelle anbietet.

Dort trifft er auf Turk, der jetzt Leiter der Chirurgie ist, mit dem er über all die Jahre befreundet blieb. Auch Elliot arbeitet immer noch im Sacred Heart. Das Wiedersehen mit ihr verläuft weniger harmonisch, denn die beiden sind geschieden.

Damit ist vieles beim Alten in «Scrubs», nur die Rollen sind neu verteilt. J.D. und Turk sind jetzt die Ausbilder der medizinischen Anfänger:innen und in ihren Rollen gefordert. Das sorgt für Konflikte – und wie gewohnt bei «Scrubs» für reichlich komische Momente.

Gleichzeitig fehlen auch die berührenden Szenen nicht: sei es im Umgang mit den Patient:innen oder untereinander. Und natürlich gibt es Seitenhiebe auf ein Gesundheitssystem, das an allen Ecken krankt.

Shrinking
 

Staffel 3, Apple TV
4 von 5 Sternen
Poster der Apple TV-Serie «Shrinking»: Ein älterer Mann in dunklem Anzug hält eine Landkarte, daneben lehnt ein jüngerer Mann in brauner Jacke lässig aus einem türkisfarbenen Auto. Himmel mit Wolken im Hintergrund.

Eigentlich hätte «Shrinking» hier enden können. Die Serie war auf drei Staffeln ausgelegt, und das merkt man. Alles, was in den Beziehungen zwischen den Figuren bisher für Hochs und Tiefs, für Lacher und Tränen sorgte, findet jetzt seinen Abschluss.

In der letzten Episode sitzt Jimmy allein in seinem Haus. Er ist aber nicht einsam, sondern steht am Anfang eines neuen Kapitels in seinem Leben. Was es bringen wird, ist völlig offen. Sicher ist nur, dass Jimmy bereit dafür ist. Denn er hat sein grosses Trauma endlich überwunden.

Ein stimmiger, befriedigender Schluss. Eine Fortsetzung bräuchte es nicht – die Geschichte ist auserzählt. Das bestätigt auch Co-Creator Bill Lawrence.

Dass Jimmy, Paul und Gaby dennoch zurückkehren, liegt am Erfolg der Serie. «Shrinking» ist für Apple TV+ zum Prestigeprojekt geworden: neun Emmy-Nominierungen für die ersten beiden Staffeln, regelmässige Spitzenplätze in den Charts – und mit der dritten Staffel erstmals in den Nielsen-Top-10 der Streaming-Originals.

Dabei ist die Serie eigentlich nicht für die breite Masse konzipiert. Ihr Humor ist zu eigenwillig, die Dialoge schnell und pointiert, ohne je in platte Gags zu kippen. Der Grundton bleibt ernst, geprägt von Trauma und Dysfunktion – ein Spannungsfeld, das «Shrinking» bemerkenswert sicher austariert.

Einziger Schwachpunkt: Gelegentlich kippt die Serie ins Rührselige. Dennoch bleibt der Eindruck positiv – und die Vorfreude auf Staffel vier ist berechtigt.


In Kürze

Poster für die Netflix-Serie «La Legge di Lidia Poët». Vier Personen in viktorianischer Kleidung posieren elegant vor warmem Licht. Im Zentrum eine Frau in türkisem Kleid mit Puffärmeln, umgeben von drei Männern in dunklen Anzügen mit Fliegen und Schnurrbärten.
4 von 5 Sternen

La Legge di Lidia Poët (Staffel 3, Netflix

Nach drei Staffeln endet die Serie über die fiktionalisierte historische Figur der italienischen Frauenrechtlerin und Anwältin Lidia Poët. Sie findet einen gelungenen Abschluss mit einem spannenden Fall, der sich über die ganze Staffel hinweg zieht. Gleichzeitig nimmt Lidias Liebesleben überraschende Wendungen, und das opulente Setdesign macht die schwächeren Momente der Serie wett.

Poster für die Prime Video-Serie «Deadloch». Vier Personen in Arbeitskleidung stehen vor einer Landschaft mit Bäumen und Sonnenuntergangshimmel. Von links: Mann in grüner Uniform, Frau in Polizeiuniform, Frau in Freizeitkleidung, Person in dunkler Uniform mit Ausrüstung.
3 von 5 Sternen

Deadloch (Staffel 2, Prime Video)

Schon die erste Staffel war schrill und schräg und auch die zweite bleibt diesem Stil treu. Diesmal ermitteln die Detektivinnen Dulcie und Eddie in Darwin, wo Krokodile überall auf Beute lauern. Niemand wundert sich daher, als von einer Leiche zunächst nur Einzelteile auftauchen. «Deadloch» unterhält erneut, überfordert jedoch mit einem Dauerfeuer übertrieben anstrengender Dialoge.

Poster der Serie «Red Eye» auf Sky Show. Es zeigt einen Mann im Anzug mit einer Waffe und eine Frau am Telefon, anscheinend in einem modernen Bürogebäude mit dramatischer roter Beleuchtung. Beide Charaktere wirken angespannt, was auf ein Action-Thriller-Setting hindeutet.
4 von 5 Sternen

Red Eye (Staffel 2, Sky Show)

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Staffel «Red Eye»: Jetzt spielt Martin Compston («Line of Duty») mit einem unwiderstehlichen schottischen Akzent an der Seite von Jing Lusi anstatt der Langweiler Richard Armitage. Diese Einschätzung mag subjektiv sein, doch auch die Geschichte über einen Killer, der sich in die US-Botschaft in London einschleicht und Teil einer grossen Verschwörung ist, fesselte mich mehr.


Auf der Watchlist

Promotionsbild für die HBO-Serie «DTF St. Louis»: Drei Personen sitzen auf Schaukeln vor einem umgedrehten Vorstadthintergrund. Von links: Mann in dunkler Kleidung, Frau mit Pony in schwarzer Jacke, Mann mit Schnurrbart in grünem Pullover und heller Hose.

DTF St. Louis (Mini-Serie, HBO Max)

Poster der Marvel-Serie «Daredevil: Born Again». Zeigt eine maskierte Figur in dunklem Kostüm mit roten Akzenten vor dramatischem rotem Regenhintergrund. Links der Serientitel in grosser roter Schrift mit Marvel Television Logo.

Daredevil: Born Again (Staffel 2, Disney+)

Ein Mann in weissem Hemd und blauer Krawatte steht verwirrt auf einem herbstlichen Universitätscampus. Er hält eine braune Jacke und kratzt sich am Kopf. Links im Bild steht «HBO Original Rooster» in weisser Schrift.

Rooster (Staffel 1, HBO Max)


Serien-Top-Ten

1️⃣Poster für die Max Original Serie «The Pitt». Zeigt einen Mann mit Bart in blauer Jacke in einer Krankenhausumgebung. Der Serientitel ist in grossen gelben Buchstaben über das Bild gelegt. Im Hintergrund sind weitere Personen und medizinische Geräte zu sehen.The Pitt (Staffel 1&2)
Krankenhausdrama,
HBO Max
2️⃣Drei Personen in Arztkitteln posieren lächelnd in einem Krankenhausflur vor einem Patientenbett. Links eine Frau im weissen Kittel, in der Mitte ein Mann mit Stethoskop, rechts ein Mann in grünen Scrubs. Oben das Disney+ Logo und der Serientitel «Scrubs».Scrubs (2026)
Krankenhauskomödie,
Disney+
3️⃣Poster für die Apple TV-Serie «Shrinking» mit Jason Segel und Harrison Ford. Acht Personen posieren lässig um einen hellblauen Vintage-Pickup-Truck herum, vor einer malerischen Vorstadtkulisse mit Bergen im Hintergrund.Shrinking (Staffel 3)
Dramedy, Apple TV
4️⃣Vier Personen in 1940er-Jahre-Kleidung stehen vor einem industriellen Hintergrund. Von links: Mann in Militäruniform, zwei Männer in Anzügen mit Hüten, Frau in elegantem Kleid mit Perlenkette. Unten der Titel «Sternstunde der Mörder» mit ARD-Logo.Sternstunde der Mörder
Historiendrama/Krimi
ARD (VPN)
5️⃣Netflix-Poster für «Jo Nesbø's Detective Hole»: Drei Personen stehen vor einer Hafenkulisse mit Stadtpanorama. Im Vordergrund ein Mann im schwarzen Ledermantel, dahinter eine Frau im blauen Blazer und ein weiterer Mann in dunkler Kleidung. Links ein weisses Auto.Detective Hole
Nordic-Noir-Krimi,
Netflix
6️⃣Poster für die Serie «Kacken an der Havel» mit goldenem Logo und acht Charakteren in einem leuchtenden Kreis vor violettem Hintergrund. Die Figuren tragen verschiedene Outfits, darunter ein Kostüm mit Entenkopf. Buntes, retro-futuristisches Design.Kacken an der Havel
Komödie, Netflix
7️⃣Netflix-Serie «Unfamiliar»: Promobild zeigt zwei Personen im Profil – eine blonde Frau und einen bärtigen Mann – vor nächtlicher Stadtsilhouette mit markanten Gebäuden und Fernsehturm. Düstere, grünlich-blaue Beleuchtung verstärkt die Thriller-Atmosphäre.Unfamiliar
Thriller/Drama, Netflix
8️⃣Poster für die Apple TV+ Serie «Monarch: Legacy of Monsters» mit Kurt Russell und Wyatt Russell im Vordergrund. Im Hintergrund sind riesige Kaiju-Monster und weitere Darsteller zu sehen. Eine dramatische Szene mit Wasserfällen und stürmischem Himmel rundet das actiongeladene Design ab.Monarch: Legacy of
Monsters (Staffel 2)

Action/Drama,
Apple TV
9️⃣Poster der Peacock-Serie «The 'Burbs». Sechs Personen schauen besorgt durch weisse Gartenzaunlatten. Von links: eine schwarze Frau mit lockigem Haar, ein bärtiger Mann, eine blonde Frau, eine grauhaarige Frau, ein Mann mit Brille und ein weiterer Mann. Himmel im Hintergrund wechselt von blau zu orange.The ‚Burbs
Horrorkomödie,
Sky Show
🔟Poster für die Disney+ Serie «Paradise». Zeigt mehrere Charaktere vor dramatischer Berglandschaft mit bewölktem Himmel. Im Vordergrund ein Mann mit Bart, dahinter weitere Personen. Links Militärfahrzeuge, rechts eine Person zu Pferd vor einem Gebäude.Paradise (Staffel 2)
Sci-Fi-Thriller,
Disney+

Knifflige Fragen zu TV-Serien

Modernes TV-Studio mit zwei lächelnden Personen im Vordergrund. Das Publikum rundherum. Oben die Schriftzüge und Posters von bekannten TV-Serien. AI generiertes Bild.

Bei diesen Quiz kannst du unter Beweis stellen, was du über TV-Serien alles weisst.

Die besten Streamingdienste

TV Bildschirm mit Icons verschiedener Apps

UPDATE November 2025: Was die Bewertung von 400 Serien über die Streaminganbieter sagt.

Newsletter abonnieren

Screenshot des Newsletters.

Alle zwei Wochen die neuesten Serien-Tipps als Newsletter in deinem Postfach.


Mehr Serien

  • The ʹBurbs (Staffel 1) – Mordgeflüster in der Vorstadt-Idylle

    The ʹBurbs (Staffel 1) – Mordgeflüster in der Vorstadt-Idylle

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Sky Show) Rob und Samira Fisher sind frisch gebackene Eltern, die für ihr Baby ein sicheres Zuhause suchen. Sie ziehen nach Hinkley Hills, das sich als sicherstes Städtchen der USA rühmt – keine Verbrechen, nicht einmal Ordnungswidrigkeiten. Doch die Idylle trügt: In ihrer neuen Nachbarschaft Ashfield Place steht eine heruntergekommene viktorianische Villa, um die sich düstere Gerüchte ranken. Vor 20 Jahren verschwand dort Betsy, die Tochter der damaligen Besitzer.…

    Zum Beitrag


  • Sternstunde der Mörder (Mini-Serie) – Ein Serienmord in düsterer Endzeitstimmung

    Sternstunde der Mörder (Mini-Serie) – Ein Serienmord in düsterer Endzeitstimmung

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (ARD (ausserhalb D mit VPN) Ein Mörder, Nazis und ein paar Unentwegte, die in den finsteren Stunden des Dritten Reichs einen letzten Funken Menschlichkeit bewahren wollen – das erinnert an «Babylon Berlin». Atmosphärisch ähnelt «Sternstunde der Mörder» den jüngsten Staffeln des ARD-Erfolgs. Aber die Serie, basierend auf Pavel Kohouts Roman, erreicht nicht ganz die Höhen von «Babylon Berlin». Es fehlt vor allem an Zeit und am Willen, den Figuren…

    Zum Beitrag


  • Paradise (Staffel 2) – Verwirrender Weg zu spannendem Schluss

    Paradise (Staffel 2) – Verwirrender Weg zu spannendem Schluss

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Disney+) «Slow burn» beschreibt eine Handlung, die sich langsam entfaltet, aber tief berührt. Es soll unter der Haut kribbeln. Die zweite Staffel von «Paradise» beinhaltet viel «slow», doch das «burn» vermisst man. Die zweite Staffel beginnt irritierenderweise nicht im bekannten Bunker, sondern in Graceland, Elvis Presleys legendärem Anwesen in Memphis. Hier hat sich Annie, die als Fremdenführerin im Elvis-Museum arbeitete, verschanzt und die Katastrophe überlebt. Die ganze erste Episode…

    Zum Beitrag


  • Detective Hole (Staffel 1) – Der Widersacher überstrahlt den Helden

    Detective Hole (Staffel 1) – Der Widersacher überstrahlt den Helden

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (Netflix) Erstaunlich, dass der Osloer Kriminalbeamte Harry Hole erst jetzt in der Streamingwelt auftaucht. Sein Schöpfer, der Norweger Jo Nesbø, zählt zu den erfolgreichsten Nordic-Noir-Autor:innen. Die Harry-Hole-Reihe begann 1997. Seither sind 13 Romane erschienen, die – je nach Quelle – 25 bis 50 Millionen Mal verkauft und in über 40 Sprachen übersetzt wurden. In «Detective Hole » treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er schneidet seinen jungen, weiblichen Opfern jeweils…

    Zum Beitrag


  • The Madison (Staffel 1) – Taylor Sheridans Hohelied auf die Landliebe

    The Madison (Staffel 1) – Taylor Sheridans Hohelied auf die Landliebe

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Paramount+) Taylor Sheridan mag New York und seine woken Einwohner:innen nicht. Er liebt die bodenständigen Landbewohner und die Natur. Das zeigt seine neueste Serie «The Madison». Dieses einfache Strickmuster von Land gleich gut und Stadt gleich böse stört aber überraschend wenig. Das liegt an den wunderschönen Landschaften, der eher sanften Häme, mit der über die Städter:innen hergezogen wird, und an Michelle Pfeiffer, die die Serie öfter davor rettet, in…

    Zum Beitrag


  • The Pitt (Staffel 1&2) – Das Krankenhaus-Genre erfolgreich wiederbelebt

    The Pitt (Staffel 1&2) – Das Krankenhaus-Genre erfolgreich wiederbelebt

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐⭐ (HBO Max) Wer hätte gedacht, dass es gelingt, das Genre der Krankenhausserie aus dem Koma zu holen. Was in den letzten Jahren über den Bildschirm flimmerte, könnte man – mit wenigen Ausnahmen – auch als hirntot bezeichnen. Es bewegt sich zwar etwas, aber es ist völlig seelenlos. «The Pitt» knüpft dort an, wo «ER», vor 17 Jahren aufhörte. Zum einen mit Noah Wyle, der in «ER» einen angehenden Arzt…

    Zum Beitrag


  • Stenbeck (Mini-Serie) – Das kurze Leben eines unsympathischen Visionärs

    Stenbeck (Mini-Serie) – Das kurze Leben eines unsympathischen Visionärs

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Sky Show) Jan Stenbeck? Nie gehört. Dabei ist dieser schwedische Geschäftsmann mit der schweizerischen Mediengeschichte verknüpft. 1995 gründete er in Stockholm die erste Pendlerzeitung «Metro». Fünf Jahre später erschien sie als «Metropol» in der Schweiz. In Schweden machte sich Jan Stenbeck einen Namen, nicht nur als Unternehmer, sondern auch durch den erbitterten Streit um das Familienimperium mit seinen Schwestern. «Stenbeck» schildert diesen Erbstreit und seinen Aufstieg zum Medienpionier und…

    Zum Beitrag


  • Kacken an der Havel (Staffel 1) – So bescheuert, dass es brillant ist

    Kacken an der Havel (Staffel 1) – So bescheuert, dass es brillant ist

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (Netflix) Eine Serie über einen Möchtegern-Rapper, in der eine Ente namens Tupac die Erzählerin mimt, und «Kacken an der Havel» heisst. Das kann nur in die Hose gehen, oder? Weit gefehlt! Die Komödie der Brüder Dimitrji und Alex Schaad setzt nicht, wie der Titel vermuten liesse, auf Schenkelklopferwitze oder Fäkalhumor. Stattdessen lebt sie von verrückten Figuren, überdrehten Plots und absurden Dialogen. Dieser Mix macht wirklich Spass. «Kacken an der…

    Zum Beitrag


  • Scarpetta (Staffel 1) – Beziehungschaos statt Verbrecherjagd

    Scarpetta (Staffel 1) – Beziehungschaos statt Verbrecherjagd

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Prime Video) «Scarpetta» landete auf meiner Liste, weil ich vor etwa 20 Jahren einige der Bücher von Patricia Cornwell über die Gerichtsmedizinerin gelesen hatte. Als ich die Serie einschaltete, kam mir aber kaum etwas vertraut vor. Offensichtlich hinterliess die Krimireihe keinen bleibenden Eindruck. Bei der Serie könnte das anders sein, allerdings nicht im positiven Sinn. Die Erwartung an einen Krimi ist klar: Es geht um ein Verbrechen und dessen…

    Zum Beitrag


  • Star Trek: Starfleet Academy (Staffel 1) – Unterhaltsam trotz Highschool-Groove

    Star Trek: Starfleet Academy (Staffel 1) – Unterhaltsam trotz Highschool-Groove

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Paramount+) Am 8. September 2026 feiert Star Trek den 60. Geburtstag. Die Fans der ersten Stunde sind inzwischen im Seniorenalter. Gut ein Dutzend Spin-offs sorgten regelmässig für Nachwuchs in der Fangemeinde. Was aber bisher fehlte, war eine Star-Trek-Serie, die explizit ein jugendliches Publikum anspricht Das will «Starfleet Academy» jetzt nachholen. Im Mittelpunkt stehen Kadett:innen, die an der Academy zu Offizier:innen der Starfleet ausgebildet werden. Das klingt nach militärischem Drill.…

    Zum Beitrag


Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung