
«Seinfeld» (1989 – 1998)
Ich habe in letzter Zeit ab und zu eine Episode Seinfeld geguckt, wenn ich nur mal schnell 20 Minuten was schauen wollte. Dabei habe ich mich bestens amüsiert – natürlich vor allem über Kruselkopf Kramer, aber gleichzeitig festgestellt, dass man der Comedyshow ihr Alter anmerkt.
Mich stört das weniger, denn New York in den 90ern ist für mich vertraut. Damals habe ich die Stadt mehrmals besucht und sogar mal Stand-Up-Comedians in Greenwich Village live erlebt.
Als echter Serienbuff auch jüngeren Jahrgangs muss man Jerry, Elaine, George und eben Kramer aber einfach mal gesehen haben, auch wenn einem die ganze Atmosphäre etwas verstaubt vorkommen kann. «Seinfeld» ist – neben «Friends» – die einflussreichste TV-Komödie jener Zeit.
9 Staffeln bei Netflix

«Fringe» (2008 – 2013)
Vieles an «Fringe» erinnert an «The X-Files» – ein FBI-Duo ermittelt in aussergewöhnlichen Fällen, die Agentin wurde als Versuchskaninchen benutzt und die beiden kommen sich irgendwann näher. Bei «Fringe» geht es aber nicht um Besucher aus fernen Galaxien, dafür um ein Paralleluniversum.
Hinter «Fringe» steckt mit J.J. Abrams ein bekannter Name. Das Multitalent – er arbeitet als Produzent, Autor, Regisseur und Komponist – ist seit Jahren ein Garant für spannende Sci-Fi.
Auch die Besetzung mit Anna Torv, Joshua Jackson, John Noble und dem kürzlich verstorbenen Lance Reddick spricht für sich. Das sind alles Namen, die seither verdientermassen immer wieder zu sehen sind.
5 Staffeln bei Prime Video

«House» (2004 – 2012)
Eine Krankenhaus-Serie, die sich wohltuend von der Durchschnittsware abhob. Gregory House M.D. (Hugh Laurie) ist ein Alptraum von einem Arzt und gleichzeitig ein Genie. Menschen sind ihm ein Gräuel. Seine Patienten und Kolleginnen behandelt er unmöglich.
Zu allem ist er noch opioidabhängig wegen einer chronischen Beinverletzung. Aber er rettet in (fast) jeder Episode Leben, weil er als einziger die richtige Diagnose stellen kann. Oft handelt es sich dabei um seltene oder skurrile Krankheiten.
Zur Zeit der Erstausstrahlung gab es eine Website, die seine Diagnosen erklärte und auf ihre medizinische Richtigkeit überprüfte. Die funktioniert leider nicht mehr. Aber es gibt noch eine Website, die die Krankheiten kurz erläutert.
«House» war auch der Durchbruch für die damals 23-jährige Olivia Wilde, die seit einigen Jahren vermehrt auch produziert und als Regisseurin tätig ist. Schlagzeilen machte sie neben dem Set mit der Trennung von ihrem langjährigen Verlobten Jason Sudeikis («Ted Lasso»), mit dem sie zwei Kinder hat (ein bisschen Klatsch muss auch mal sein 😊).
8 Staffeln bei Prime Video











Wieder mal hat mich mein ungutes Gefühl nicht getäuscht. Der Clifffhanger von «The Abandons» wird nie aufgelöst, Netflix hat die…