Tokyo Vice (Staffel 2) – Der Endkampf gegen die Yakuza

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Serienposter mit Schriftzug. Fünf Hauptfiguren, drei Männer, zwei Frauen in Halbkörperporträts, sie schauen in die Kamera. Im Hintergrund Neonlichter.
4 von 5 Sternen

Läuft bei: Sky Show (2 Staffeln, 18 Episoden à 55 Min.)

Jake Adelsteins (Ansel Elgort) Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt in der ersten Staffel von «Tokyo Vice». Der US-amerikanische Journalist, der bei einer Zeitung in Tokio die Machenschaften der Yakuza recherchiert, schuldete uns noch etwas. Und er liefert.

Jake hat ein kompromittierendes Videoband zugespielt bekommen, das einen hohen Politiker belastet, in den Tod einer Nachtclub-Hostess involviert zu sein. Zudem beweist das Band auch, dass Jakes Erzfeind, der Yakuza-Boss Tozawa (Ayumi Tanida), darin verwickelt ist. Es könnte dessen Ende bedeuten.

Zwei Männer sitzen nachts auf einer Bank vor einem Haus. Zwischen ihnen eine Whiskyflasche.
Jake (Ansel Elgort) und Katagiri (Ken Watanabe) müssen gleich zu Beginn einen herben Rückschlag verdauen. © HBO Max/Sky Show
Zurück auf Feld Eins

Doch das wäre zu einfach und die Staffel nach zwei Folgen vorüber. Ein Feuer auf der Zeitungsredaktion zerstört das Videoband. Jake und Katagiri (Ken Watanabe), sein Freund bei der Polizei, müssen wieder von vorne anfangen.

Ähnliches gilt für Sato (Shô Kasamatsu). Er wurde niedergestochen und sein Leben hing an einem seidenen Faden. Aber er überlebt und steigt im Ansehen bei seinem Yakuza-Boss. Allerdings setzt der ihm trotzdem den aus dem Gefängnis entlassenen Hayama (Yôsuke Kubozuka) vor die Nase, dessen cholerische Ader noch für viel Ärger sorgen wird.

Samantha (Rachel Keller) schliesslich konnte sich endlich den Traum vom eigenen Nachtclub erfüllen. Der läuft sehr gut. Allerdings erweist es sich je länger je mehr als gravierender Nachteil, dass sie einen Deal mit Satos Yakuza-Klan eingegangen ist. Auf den schnellen Aufstieg folgt für Samantha bald ein tiefer Fall.

Eine Frau und ein Mann an einem Tisch in einem Nachtclub.
Samantha (Rachel Keller) findet nicht nur ihre Erfüllung in ihrem Nachtclub, sondern auch eine Romanze. © HBO Max/Sky Show
Die Yakuza will den Staat untergraben

«Tokyo Vice» verquickt diese Geschichten – und noch ein paar weitere dazu – geschickt zu einem spannenden Krimi, bei dem am Schluss alles darauf hinausläuft, den unaufhaltsamen Aufstieg des machtgierigen Yakuza-Bosses Tozawa zu stoppen.

Man verzeiht der Serie dabei, dass sie die Hindernisse, die sie den Held:innen in den Weg stellt, in immer gigantischere Sphären hebt. Am Schluss kämpfen Jake und seine Mitstreiter:innen nicht nur gegen den einen Yakuza-Boss, sondern müssen den ganzen japanischen Staat retten, der in den Fängen der Yakuza unterzugehen droht.

Eine Frau und ein Mann in Abendkleidung bei einem Empfang in einem grossen Saal.
Jake wird leichtsinnig und zeigt sich mit Misaki (Ayumi Ito), der Mätresse seines Erzfeindes, die in Wahrheit Jake liebt, in aller Öffentlichkeit. © HBO Max/Sky Max
HBO Max will nicht mehr weitermachen – die Produzenten schon

Dem bärbeissigen Katagiri, der die Yakuza in- und auswendig kennt, traut man diesen Kampf noch zu. Bei Jake muss man grosszügig über seine etwas bubihafte Erscheinung hinwegsehen, die verknüpft ist mit mangelnder Erfahrung, was immer wieder zu zweifelhaften Entscheidungen führt.

Trotzdem unterhält «Tokyo Vice» einwandfrei bis zum Schluss, der diesmal tatsächlich auch ein Schluss ist. HBO Max hat bereits angekündigt, dass die Serie nicht mehr weitergeführt wird. Die Produzenten von «Tokyo Vice» wollen sich damit aber nicht abfinden und suchen einen neuen Anbieter, der eine dritte Staffel realisieren würde.

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Besetzung: Ansel Elgort | Ken Watanabe | Rachel Keller | Shô Kasamatsu | Rinko Kikuchi | Shun Sugata | Ayumi Tanida | Ayumi Ito
Serie entwickelt von: J.T. Rogers
Genre: Krimi
USA, 2024

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