Star Trek: Starfleet Academy (Staffel 1) – Unterhaltsam trotz Highschool-Groove

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Poster für «Star Trek: Starfleet Academy» mit einer Gruppe junger Kadetten in Uniformen der Sternenflotte, die durch einen futuristischen Korridor gehen. Die Charaktere tragen rote und braune Uniformen, während im Hintergrund durch große Fenster ein Raumschiff zu sehen ist.
3 von 5 Sternen

Paramount+ (1 Staffel, 10 Episoden à 60 Min.)

Am 8. September 2026 feiert Star Trek den 60. Geburtstag. Mit vier Jahren Verspätung flimmerte die Enterprise mit ihrer Crew 1972 auch über deutsche Bildschirme. Die Fans der ersten Stunde sind inzwischen im Seniorenalter. Doch gut ein Dutzend Spin-offs sorgten regelmässig für Nachwuchs in der Fangemeinde.

Was aber bisher fehlte, war eine Star-Trek-Serie, die explizit ein jugendliches Publikum anspricht (Wer jetzt «Star Trek: Prodigy» ruft: Dieser Ableger gilt als Kinderserie). Das will «Starfleet Academy» jetzt nachholen.

Schulklamauk, der nicht gross stört

Im Mittelpunkt stehen Kadett:innen, die an der Academy zu Offizier:innen der Starfleet ausgebildet werden. Das klingt nach militärischem Drill. Doch was sich tatsächlich abspielt, unterscheidet sich kaum von den üblichen Geschichten, die man aus unzähligen Highschool-Serien kennt.

Fünf Personen in grauen Uniformen sitzen an einem futuristischen Konferenztisch in einem hell erleuchteten Raumschiff. Die Szenerie stammt aus einer Science-Fiction-Serie, mit modernem Design und warmer Beleuchtung im Hintergrund.
Die Kadett:innen drücken die Schulbank: die photonische Person Sam (Kerrice Brooks), wie Hologramme sich jetzt bezeichnen, die ehrgeizige Genesis (Bella Shepard), der widerspenstige Caleb (Sandro Rosta) und – obwohl Klingone – der scheue Jay-Den (Karim Diane). © Paramount+

Da gibt es den Bully, der seine Mitschüler:innen quält, die scheuen Aussenseiter, die Ehrgeizigen und den Rebellen. Auch Freundschaftsdramen und Liebesgeschichten fehlen nicht. Das ist zwar unoriginell, aber immerhin so gut gemacht, dass man sich auch als Post-Teenager nicht langweilt.

Die ältere Generation kommt nicht zu kurz

Diese Generation findet zudem altersgerechte Figuren. Allen voran Holly Hunter als Captain Nahla Ake, die der Academy als Rektorin vorsteht.

Ihr zur Seite stehen Lura Thok (Gina Yashere) als strenge Ausbildnerin und Jett Reno (Tig Notaro), die man als Ingenieurin der USS Discovery kennt. Ebenfalls eine vertraute Figur ist «der Doktor» (Robert Picardo). Der holografisch Arzt diente schon auf der USS Voyager.

Zwei Personen in futuristischen Starfleet-Uniformen stehen auf der Brücke eines Raumschiffs. Links trägt eine Person mit blauer Alien-Maske eine rot-schwarze Uniform, rechts eine Person in gelb-schwarzer Uniform. Moderne Sci-Fi-Kulisse mit sanfter Beleuchtung im Hintergrund.
Lura Thok (Gina Yashere) und Jett Reno (Tig Notaro) bringen den Neulingen das Handwerk der Starfleet bei. © Paramount+

Am unterhaltsamsten – das mag meinem Alter geschuldet sein – ist Starfleet Academy, wenn die Kadett:innen sich in Weltraummissionen bewähren müssen. Da kommt das richtige Star-Trek-Feeling auf, wenn Alarmstufe Rot herrscht, Photonentorpedos herumschwirren, die Schilde versagen und der Warp-Antrieb zu explodieren droht.

Das Highlight: Paul Giamatti als Bösewicht

Die witzigste Figur ist aber der Weltraumpirat und Plünderer Nus Braka (Paul Giamatti). Er hat mit Nahla Ake noch eine Rechnung offen und will sich nicht nur an seiner Erzfeindin, sondern gleich an der ganzen Föderation rächen. Giamatti spielt den Bösewicht lustvoll hinterhältig und mit einem boshaften Lachen, das man ihm gar nicht zugetraut hätte.

Ein Mann mit futuristischen Tätowierungen und Prothesen am Kopf steht einer blonden Frau in roter Kleidung gegenüber. Die Szene spielt in einem beleuchteten, technologischen Raum mit Neonlicht im Hintergrund. Science-Fiction-Szenerie aus einer TV-Serie.
Formidable Widersacher: Nus Braka (Paul Giamatti) und Captain Nahla Ake (Holly Hunter). © Paramount+

«Star Trek: Starfleet Academy» verleiht der Franchise keine neuen Impulse. Sie reicht auch nicht an die letzten Spin-offs wie «Strange New Worlds» oder «Picard» heran. Aber wer Gefallen findet an Abenteuern in den unendlichen Weiten des Weltraums, wird nicht schlecht unterhalten.

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Besetzung: Holly Hunter | Sandro Rosta | Karim Diane | Kerrice Brooks | George Hawkins | Bella Shepard | Gina Yahshere | Robert Picardo | Zoë Steiner | Tig Notaro | Oded Fehr | Paul Giamatti | Tatiana Maslany
Serie entwickelt von: Gaia Violo | Alex Kurtzman | Noga Landau
Genre: Science-Fiction | Abenteuer | Drama
USA, 2026

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Ein Kommentar zu „Star Trek: Starfleet Academy (Staffel 1) – Unterhaltsam trotz Highschool-Groove“

  1. Avatar von bürg
    bürg

    Good News und Bad News zu Starfleet Academy: Es wird eine zweite Staffel geben. Die wurde bereits abgedreht. Aber danach ist Schluss. Paramount hat die Serie abgesetzt. Die Kritiken waren zwar gut (RT-Score 87%), aber die Serie fiel beim Publikum durch (RT-Score 51).

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