Paradise (Staffel 2) – Verwirrender Weg zu spannendem Schluss

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Poster für die Disney+-Serie «Paradise». Zeigt mehrere Personen vor dramatischem Himmel, darunter einen Mann im Vordergrund und eine Frau links. Unten sieht man eine Person zu Pferd in einer postapokalyptischen Landschaft mit zerstörten Fahrzeugen und Gebäuden.
3 von 5 Sternen

Disney+ (2 Staffeln, 16 Episoden à 50 Min.)

«Slow burn» beschreibt eine Handlung, die sich langsam entfaltet, aber tief berührt. Es soll unter der Haut kribbeln. Die zweite Staffel von «Paradise» schafft zwar das «slow», aber das «burn» lässt zu wünschen übrig.

Wir finden uns nicht im idyllischen Bunker wieder, in den eine ausgewählte Schar von Personen nach der globalen Katastrophe floh, die fast die gesamte Menschheit ausgelöscht hat. Das Städtchen tief im Berg war der Schauplatz des ersten Teils.

Verschanzt im Elvis-Museum

Die zweite Staffel beginnt in Graceland, Elvis Presleys legendärem Anwesen in Memphis. Hier hat sich Annie (Shailene Woodley), die als Fremdenführerin im Elvis-Museum arbeitete, verschanzt und die Katastrophe überlebt.

Eine junge Frau in orangem Pullover sitzt bei Kerzenschein auf einem Sessel. Um sie herum sind Bücher, eine Petroleumlampe und vintage Gegenstände arrangiert. Die warme Beleuchtung schafft eine intime Atmosphäre von Einsamkeit.
Annie (Shailene Woodley) fand das ideale Versteck nach der Katastrophe: Graceland, die Villa von Elvis Presley. © Hulu/Disney+

Sie ist seit fast zwei Jahren völlig allein, als eine Gruppe von Überlebenden auftaucht, die Elvis‘ Autos plündern auf der Suche nach brauchbaren Ersatzteilen. Die Typen wirken auf den ersten Blick gefährlich, erweisen sich aber als freundlich. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kernkraftwerke abzuschalten, die sonst explodieren würden.

Annie verliebt sich in Link (Tom Doherty). Sie will aber nicht mit, als die Gruppe aufbricht, um einen Bunker in Colorado zu suchen, in dem sie «Alex» zu finden hoffen. Wobei nie erklärt wird, wer das sein soll.

Xavier fällt vom Himmel

Monate vergehen. Annie ist schwanger. Sie beobachtet, wie ein Flugzeug abstürzt. Am Absturzort findet sie den bewusstlosen Xavier Collins (Sterling K. Brown), der am Ende der ersten Staffel den Bunker verlassen hat, um seine Frau zu suchen.

Damit knüpft die zweite Staffel wieder an die ursprüngliche Geschichte an und klärt die Irritation, warum plötzlich andere Figuren auftauchen. Von hier an spinnt «Paradise» eine Menge weiterer Fäden, die die Vorgeschichte der Katastrophe erklären. Sie fügt aber auch Plots hinzu, die die Geschichte in ganz andere Bahnen lenken.

Ein Mann in brauner Jacke mit Rucksack geht zu Fuss durch eine sonnige Landschaft, während eine Frau in grüner Winterjacke und schwarzer Mütze neben ihm auf einem braunen Pferd reitet. Beide scheinen auf einer gemeinsamen Reise zu sein.
Nachdem sie ihn aufgepäppelt hat, begleitet Annie Xavier (Sterling K. Brown) auf der Suche nach seiner Frau. © Hulu/Disney+
Verwirrende und langweilige Plots

Wie alles zusammenhängt, wird erst am Ende verständlich. Bis dahin fühlt man sich beim Zuschauen etwas genervt, wie sehr sich die Serie anstrengt, Verwirrung zu stiften. Oder langweilt sich bei Rückblenden, die unbedeutende Details erzählen, etwa wie Xavier seine Frau kennengelernt hat.

Was sich am Schluss als neue Mission für Xavier andeutet, verspricht aber spannend zu werden. Diese Geschichte werden wir sicher zu sehen bekommen, denn die dritte Staffel ist bereits in Produktion. Es wird wahrscheinlich die letzte sein und alle Geheimnisse auflösen.

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Besetzung: Sterling K. Brown | Sarah Shahi | Nicole Brydon Bloom | Julianna Nicholson | Thomas Doherty | Shailene Woodley | Aliyah Mastin | Krys Marshall | Percy Daggs IV | Charlie Evans | Enuka Okuma | James Marsden | Cameron Britton
Serie entwickelt von: Dan Fogelman
Genre: Thriller | Mystery | Science-Fiction
USA, 2026

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