

Netflix (1 Staffel, 8 Episoden à 30 Min.)
François Uzan, Autor und Regisseur von «Recalé», hat mit der Politkomödie «En place» und als Drehbuchautor von «Lupin» bereits bewiesen, dass er Serien mit ungewöhnlichen Helden und überraschenden Wendungen schreiben kann.
Undercover an der Schule
Diesmal dreht sich alles um einen mathematisch begabten Trickbetrüger. Die Polizistin Lucie (Laurence Arné) stellt Eddy (Alexander Kominek) vor die Wahl: sieben Jahre Gefängnis oder drei Wochen als Lehrer undercover an einem Gymnasium.
Er soll herausfinden, wer unter den Schüler:innen der Sohn oder die Tochter eines russischen Mafioso ist. Für Eddy eine klare Sache: Lieber in den Knast als nochmal in die Schule.

Natürlich landet er trotzdem am Charles-Baudelaire-Gymnasium. Dort begegnet er seiner Jugendliebe Tiphaine (Leslie Medina), die inzwischen Rektorin und damit seine Vorgesetzte ist. Ihre gemeinsame Vergangenheit – alles andere als harmonisch – sorgt für zusätzlichen Zündstoff. Und das ist nur eine von vielen Hürden, die seinen Auftrag erschweren.
Fast wie «Fack ju Göthe» – nur weniger lustig
Ein unqualifizierter Lehrer, der eine Klasse widerspenstiger Teenager bändigen muss – das Setting erinnert sofort an die deutsche Erfolgskomödie «Fack ju Göthe».

Allerdings verpasst es «Recalé», diesen Konflikt für die Komödie zu nutzen. Stattdessen versucht die Serie im Lehrerzimmer mit superwoken, abgelöschten, esoterischen oder rechtsnationalen Lehrpersonen einige Lacher zu erzeugen. Das gelingt nur teilweise.
Trotz einiger humoristischen Einfälle schafft es «Recalé» nicht übers Mittelmass hinaus und bekommt zudem eine Note Abzug für einen einfallslosen Cliffhanger.
Besetzung: Alexandre Kominek | Leslie Medina | Laurence Arné | Yannik Landrein | Jean-Cluade Muaka | Cypriane Gardin | Marcello Favel | Justine Grave | Fred Testot | Joséphine de Meaux | Sabrine Ouazani | Bérangère McNeese | Gustave Kervern
Serie entwickelt von: François Uzan
Genre: Komödie
F, 2026











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