DTF St. Louis
 

Mini-Serie, HBO Max
4 von 5 Sternen
HBO-Poster für die Serie «DTF St. Louis» mit drei Erwachsenen auf Schaukeln vor bewölktem Himmel. Links ein Mann in dunklem Pullover, mittig eine Frau mit langen Haaren, rechts ein Mann mit Schnurrbart. Text: «You never know which way a friendship will swing».

Als schwarze Komödie angekündigt, überrascht «DTF St. Louis» vor allem damit, wie schwer sie sich einordnen lässt. Mein Fazit nach dem Finale: eher «WTF» als «DTF» – und das ist durchaus positiv gemeint.

Im Zentrum stehen Floyd, seine Frau Carol und ihr gemeinsamer Freund Clark. Floyd leidet nicht nur an der Peyronie-Krankheit, die sein Sexualleben belastet, sondern auch an einer festgefahrenen Ehe. Carol beginnt schliesslich eine Affäre mit Clark. Doch die Beziehungen zwischen den Figuren sind viel komplizierter, als sie scheinen.

Dann taucht die Polizei wegen eines verdächtigen Todesfalls auf: Floyd ist tot. War ein Date über die App «DTF St. Louis» verantwortlich, die unverbindlichen Sex verspricht? Oder steckt jemand aus seinem Umfeld dahinter?

Die Ermittlungen führen tief in eine Geschichte über Liebe, Sehnsucht, Einsamkeit und zerbrochene Lebensentwürfe. Die Serie kombiniert skurrile Figuren und absurde Situationen mit erstaunlich berührenden Momenten. Gerade daraus entsteht ihre Faszination.

Besonders stark ist die Besetzung: Harbour, Bateman und Cardellini spielen hervorragend. Auch Peter Sarsgaard überzeugt als zynischer Datingpartner, der die Brüche der Vorstadtgesellschaft schonungslos offenlegt.

«DTF St. Louis» ist weder leichte Comedy noch trostloses Drama, sondern eine eigenwillige, langsam immer stärker packende Mischung aus beidem.

Monarch:
Legacy of Monsters

Staffel 2, Apple TV
3 von 5 Sternen
Poster für «Monarch: Legacy of Monsters» auf Apple TV. Zeigt die Hauptdarsteller Kurt Russell und Wyatt Russell im Vordergrund, weitere Castmitglieder darunter. Im Hintergrund sind riesige Monster wie King Kong und Tentakel zu sehen, sowie eine überflutete Stadt.

Wer noch unvertraut ist mit dem Monsterverse, sollte zuerst die Besprechung der ersten Staffel lesen. Andere erinnern sich: Bei der Rettung der Titanenforscherin Keiko Miura aus Axis Mundi, dem verborgenen Reich der Monster, blieb einer zurück – Lee Shaw.

Cate Randa, Keikos Enkelin, will Lee retten. Doch die Vertreterin der Regierungsorganisation Monarch hält das für zu gefährlich, nachdem Kong, den Herrscher von Skull Island, auf die Eindringlinge aufmerksam geworden ist.

Cate lässt sich nicht abhalten und holt mit Unterstützung ihres Vaters, Bruders und einer Freundin Lee Shaw zurück. Doch durch den Riss zwischen den Welten kriecht auch das Monster Titan X.

Ein neues Monster bedroht die Menschheit und die Jagd beginnt. Allerdings verfolgen die verschiedenen Parteien dabei unterschiedliche Ziele. Parallel dazu wird erzählt, wie Lee, Keiko und ihr Ehemann Bill Randa bereits in den 50er-Jahren Titan X begegneten.

Wie zuvor widmet sich die Serie auch den komplizierten Liebes- und Familienverhältnissen der Figuren. Diesmal stehen abwesende Väter im Vordergrund. Auch die Mutterrolle wird thematisiert, allerdings mehr auf einer monströsen Ebene.

«Monarch» verbindet Monsterjagd und persönliche Dramen geschickt. Das Spiel mit den Zeitebenen, diesmal um die komplizierten Auswirkungen von Zeitreisen erweitert, sorgt für Abwechslung. Wer Gefallen findet am Monsterverse, wird wieder gut unterhalten.

Scrubs (2026)
 

Staffel 1, Disney+
4 von 5 Sternen
Poster für die TV-Serie «Scrubs». Drei Personen in Krankenhauskleidung posieren freundlich: eine blonde Frau im weissen Kittel links, ein Mann mit Stethoskop in der Mitte und ein Mann in grünen Scrubs rechts.

16 Jahre nachdem J.D., Elliot und Turk ihre Stethoskope an den Nagel gehängt haben, wagt «Scrubs» einen Neuanfang. Nach «The Pitt», das man als Neuauflage von «ER» bezeichnen kann, folgt damit ein weiteres Revival einer Krankenhausserie.

Solche Reboots sind heikel. Die Gefahr, dass eine bekannte Serie ideenlos weitergesponnen wird, ist beachtlich. Nicht so «Scrubs». Obwohl die Figuren sich von ihren Originalen kaum unterscheiden – abgesehen von den Altersfalten.

Natürlich hat sich in den Jahren einiges getan. J.D. arbeitet als Concierge-Arzt für eine reiche Klientel, deren Wehwehchen er behandelt. Er kehrt aber zurück ans Sacred Heart Hospital, als ihm sein ehemaliger Mentor Dr. Cox seine Stelle anbietet.

Dort trifft er auf Turk, der jetzt Leiter der Chirurgie ist, mit dem er über all die Jahre befreundet blieb. Auch Elliot arbeitet immer noch im Sacred Heart. Das Wiedersehen mit ihr verläuft weniger harmonisch, denn die beiden sind geschieden.

Damit ist vieles beim Alten in «Scrubs», nur die Rollen sind neu verteilt. J.D. und Turk sind jetzt die Ausbilder der medizinischen Anfänger:innen und in ihren Rollen gefordert. Das sorgt für Konflikte – und wie gewohnt bei «Scrubs» für reichlich komische Momente.

Gleichzeitig fehlen auch die berührenden Szenen nicht: sei es im Umgang mit den Patient:innen oder untereinander. Und natürlich gibt es Seitenhiebe auf ein Gesundheitssystem, das an allen Ecken krankt.


In Kürze

Poster für die Netflix-Serie «La Legge di Lidia Poët». Vier Personen in viktorianischer Kleidung posieren elegant vor warmem Licht. Im Zentrum eine Frau in türkisem Kleid mit Puffärmeln, umgeben von drei Männern in dunklen Anzügen mit Fliegen und Schnurrbärten.
4 von 5 Sternen

La Legge di Lidia Poët (Staffel 3, Netflix

Nach drei Staffeln endet die Serie über die fiktionalisierte historische Figur der italienischen Frauenrechtlerin und Anwältin Lidia Poët. Sie findet einen gelungenen Abschluss mit einem spannenden Fall, der sich über die ganze Staffel hinweg zieht. Gleichzeitig nimmt Lidias Liebesleben überraschende Wendungen, und das opulente Setdesign macht die schwächeren Momente der Serie wett.

Poster für die Prime Video-Serie «Deadloch». Vier Personen in Arbeitskleidung stehen vor einer Landschaft mit Bäumen und Sonnenuntergangshimmel. Von links: Mann in grüner Uniform, Frau in Polizeiuniform, Frau in Freizeitkleidung, Person in dunkler Uniform mit Ausrüstung.
3 von 5 Sternen

Deadloch (Staffel 2, Prime Video)

Schon die erste Staffel war schrill und schräg und auch die zweite bleibt diesem Stil treu. Diesmal ermitteln die Detektivinnen Dulcie und Eddie in Darwin, wo Krokodile überall auf Beute lauern. Niemand wundert sich daher, als von einer Leiche zunächst nur Einzelteile auftauchen. «Deadloch» unterhält erneut, überfordert jedoch mit einem Dauerfeuer übertrieben anstrengender Dialoge.

Poster der Serie «Red Eye» auf Sky Show. Es zeigt einen Mann im Anzug mit einer Waffe und eine Frau am Telefon, anscheinend in einem modernen Bürogebäude mit dramatischer roter Beleuchtung. Beide Charaktere wirken angespannt, was auf ein Action-Thriller-Setting hindeutet.
4 von 5 Sternen

Red Eye (Staffel 2, Sky Show)

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Staffel «Red Eye»: Jetzt spielt Martin Compston («Line of Duty») mit einem unwiderstehlichen schottischen Akzent an der Seite von Jing Lusi anstatt der Langweiler Richard Armitage. Diese Einschätzung mag subjektiv sein, doch auch die Geschichte über einen Killer, der sich in die US-Botschaft in London einschleicht und Teil einer grossen Verschwörung ist, fesselte mich mehr.


Auf der Watchlist

Poster der Marvel-Serie «Daredevil: Born Again». Zeigt eine maskierte Figur in dunklem Kostüm mit roten Akzenten vor dramatischem rotem Regenhintergrund. Links der Serientitel in grosser roter Schrift mit Marvel Television Logo.

Daredevil: Born Again (Staffel 2, Disney+)

Ein Mann in weissem Hemd und blauer Krawatte steht verwirrt auf einem herbstlichen Universitätscampus. Er hält eine braune Jacke und kratzt sich am Kopf. Links im Bild steht «HBO Original Rooster» in weisser Schrift.

Rooster (Staffel 1, HBO Max)

Netflix-Poster für die Serie «Legends» zeigt mehrere Charaktere in dramatischer Anordnung vor beigem Hintergrund, darunter Personen in Anzügen und Uniformen. Untertitel «Undercover and Underrated». Vintage-Ästhetik mit warmen Farbtönen.

Legends (Staffel 1, Netflix)


Serien-Top-Ten

1️⃣Poster für die Max Original Serie «The Pitt». Zeigt einen Mann mit Bart in blauer Jacke in einer Krankenhausumgebung. Der Serientitel ist in grossen gelben Buchstaben über das Bild gelegt. Im Hintergrund sind weitere Personen und medizinische Geräte zu sehen.The Pitt (Staffel 1&2)
Krankenhausdrama,
HBO Max
2️⃣Promotionsbild für die HBO-Serie «DTF St. Louis»: Drei Personen sitzen auf Schaukeln vor einem umgedrehten Vorstadthintergrund. Von links: Mann in dunkler Kleidung, Frau mit Pony in schwarzer Jacke, Mann mit Schnurrbart in grünem Pullover und heller Hose.DTF St. Louis
Drama, HBO Max
3️⃣Drei Personen in Arztkitteln posieren lächelnd in einem Krankenhausflur vor einem Patientenbett. Links eine Frau im weissen Kittel, in der Mitte ein Mann mit Stethoskop, rechts ein Mann in grünen Scrubs. Oben das Disney+ Logo und der Serientitel «Scrubs».Scrubs (2026)
Krankenhauskomödie,
Disney+
4️⃣Poster für die Apple TV-Serie «Shrinking» mit Jason Segel und Harrison Ford. Acht Personen posieren lässig um einen hellblauen Vintage-Pickup-Truck herum, vor einer malerischen Vorstadtkulisse mit Bergen im Hintergrund.Shrinking (Staffel 3)
Dramedy, Apple TV
5️⃣Vier Personen in 1940er-Jahre-Kleidung stehen vor einem industriellen Hintergrund. Von links: Mann in Militäruniform, zwei Männer in Anzügen mit Hüten, Frau in elegantem Kleid mit Perlenkette. Unten der Titel «Sternstunde der Mörder» mit ARD-Logo.Sternstunde der Mörder
Historiendrama/Krimi
ARD (VPN)
6️⃣Netflix-Poster für «Jo Nesbø's Detective Hole»: Drei Personen stehen vor einer Hafenkulisse mit Stadtpanorama. Im Vordergrund ein Mann im schwarzen Ledermantel, dahinter eine Frau im blauen Blazer und ein weiterer Mann in dunkler Kleidung. Links ein weisses Auto.Detective Hole
Nordic-Noir-Krimi,
Netflix
7️⃣Poster für die Serie «Kacken an der Havel» mit goldenem Logo und acht Charakteren in einem leuchtenden Kreis vor violettem Hintergrund. Die Figuren tragen verschiedene Outfits, darunter ein Kostüm mit Entenkopf. Buntes, retro-futuristisches Design.Kacken an der Havel
Komödie, Netflix
8️⃣Netflix-Serie «Unfamiliar»: Promobild zeigt zwei Personen im Profil – eine blonde Frau und einen bärtigen Mann – vor nächtlicher Stadtsilhouette mit markanten Gebäuden und Fernsehturm. Düstere, grünlich-blaue Beleuchtung verstärkt die Thriller-Atmosphäre.Unfamiliar
Spionagethriller,
Netflix
9️⃣Poster für die Apple TV+ Serie «Monarch: Legacy of Monsters» mit Kurt Russell und Wyatt Russell im Vordergrund. Im Hintergrund sind riesige Kaiju-Monster und weitere Darsteller zu sehen. Eine dramatische Szene mit Wasserfällen und stürmischem Himmel rundet das actiongeladene Design ab.Monarch: Legacy of
Monsters (Staffel 2)

Action/Drama,
Apple TV
🔟Poster der Peacock-Serie «The 'Burbs». Sechs Personen schauen besorgt durch weisse Gartenzaunlatten. Von links: eine schwarze Frau mit lockigem Haar, ein bärtiger Mann, eine blonde Frau, eine grauhaarige Frau, ein Mann mit Brille und ein weiterer Mann. Himmel im Hintergrund wechselt von blau zu orange.The ‚Burbs
Horrorkomödie,
Sky Show

Knifflige Fragen zu TV-Serien

Modernes TV-Studio mit zwei lächelnden Personen im Vordergrund. Das Publikum rundherum. Oben die Schriftzüge und Posters von bekannten TV-Serien. AI generiertes Bild.

Bei diesen Quiz kannst du unter Beweis stellen, was du über TV-Serien alles weisst.

Die besten Streamingdienste

TV Bildschirm mit Icons verschiedener Apps

UPDATE November 2025: Was die Bewertung von 400 Serien über die Streaminganbieter sagt.

Newsletter abonnieren

Screenshot des Newsletters.

Alle zwei Wochen die neuesten Serien-Tipps als Newsletter in deinem Postfach.


Mehr Serien

  • The Peripheral (Staffel 1) – Gute Science-Fiction, aber nervig reaktionär

    The Peripheral (Staffel 1) – Gute Science-Fiction, aber nervig reaktionär

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Prime Video) Die Voraussetzungen sind vielversprechend. Die Romanvorlage für «The Peripheral» stammt von William Gibson, dem Autor von «Neuromancer» und Begründer des Sci-Fi-Subgenres Cyberpunk. Als Produzent:in zeichnen unter anderen Jonathan Nolan und Lisa Joy, die die «Westworld»-Serie kreierten, die zwar gerade ein etwas unrühmliches Ende fand. «The Peripheral» bietet auch einiges an Spannung, Action und nur leicht verwirrende Zeitreisen. Die Protagonistin Joy reist 2032 aus dem US-amerikanischen Hinterland per…

    Zum Beitrag


  • The Devil’s Hour (Staffel 1) – Alpträume aus der Zukunft

    The Devil’s Hour (Staffel 1) – Alpträume aus der Zukunft

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐⭐ (Prime Video) Sehr geschickt, wie «The Devil’s Hour» gleich in der ersten Szene das grosse Mysterium unterbreitet, um das es eigentlich geht. Aber gleichzeitig nichts verrät. Packend auch, wie das gemacht ist: Wir hören nur die eindringliche Stimme eines Mannes, der eine Frau mit Fragen bombardiert und ihre innersten Ängste zu kennen scheint. Dieses hervorragende Duo, Jessica Raine als Lucy Chambers und Peter Capaldi als Gideon, ist eine weitere…

    Zum Beitrag


  • The Bear (Staffel 1) – Diese Küche ist die Hölle

    The Bear (Staffel 1) – Diese Küche ist die Hölle

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (Disney+) Habt ihr euch je überlegt, was in der Küche eines Restaurants abgeht, wenn ihr eure Bestellung aufgegeben habt? Nein? Dann solltet ihr unbedingt «The Bear» schauen. Schon beim Zuschauen bekommt man einen halben Herzinfarkt. Dabei ist das Restaurant «Original Beef», in dessen Küche wir reinschauen, nichts Besonderes. Sandwiches sind die Spezialität, wie schwer kann das denn sein? Aber in der Küche ist Hölle los. Auf engstem Raum arbeitet…

    Zum Beitrag


  • 1899 (Staffel 1) – So mysteriös wie «Dark», aber (noch) nicht so packend

    1899 (Staffel 1) – So mysteriös wie «Dark», aber (noch) nicht so packend

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (Netflix) Man kommt nicht darum herum, die neue Serie von Baran bo Odar und Jantje Friese mit ihrem genialen Erstling zu vergleichen. Dabei kann einem «1899» fast etwas leidtun. Denn im Vergleich mit «Dark» kann sie eigentlich nur verlieren. Das tut sie auch. Wenn wir mit der Schwäche beginnen: «1899» bringt uns auf einen Auswanderungsdampfer, auf dem wir den unterschiedlichsten Menschen begegnen. Sie alle fliehen vor ihrer Vergangenheit. Diese…

    Zum Beitrag


  • The Crown (Staffel 5) – Der voyeuristische Blick auf den royalen Scheidungsstreit

    The Crown (Staffel 5) – Der voyeuristische Blick auf den royalen Scheidungsstreit

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (Netflix) Hat «The Crown» ihren Glanz verloren? Die britische Presse geht teilweise hart ins Gericht mit der fünften Staffel: Alles schon mal gesehen und zu viele langweilige Nebengeschichten. Ich komme nicht zu diesem Schluss. Der voyeuristische Blick hinter die Fassade des Königshauses, der die Serie ausmacht, funktioniert weiter bestens. Auch oder gerade weil vieles davon reine Fiktion ist, die um historische Ereignisse und Personen drapiert ist. Diese erfundenen Szenen,…

    Zum Beitrag


  • Babylon Berlin (Staffel 4) – Morgenröte des Faschismus

    Babylon Berlin (Staffel 4) – Morgenröte des Faschismus

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐⭐ (Sky Show / ARD) «Babylon Berlin» überzeugt auch in der vierten Staffel als beeindruckendes Zeitgemälde. Starke Figuren inmitten von Dramen, Verbrechen und ein paar wenigen Momenten des Glücks und der Freude in einer Zeit des radikalen Umbruchs. Die Wirtschaftskrise der grossen Depression ist weiterhin spürbar. Aber langsam dräut die nächste Katastrophe am Horizont. SA-Schergen randalieren in den Strassen Berlins. Noch ist der Einfluss der Nazis marginal, aber sie unterwandern…

    Zum Beitrag


  • The Good Fight (Staffel 6) – Die ultimative Serie der Trump-Ära sagt Goodbye

    The Good Fight (Staffel 6) – Die ultimative Serie der Trump-Ära sagt Goodbye

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐⭐ (Paramount+ / Disney+ / Prime Video) Es endet, wie es begann: mit Donald Trump. Das passt. Keine Serie hat den Niedergang der USA unter dem orangen Popanz so kontinuierlich begleitet wie «The Good Fight». Polizeigewalt, Fake News, Covid-Krise, Impeachment, Sturm aufs Kapitol – alles berührte das Leben von Diane Lockhart und ihren Anwaltskolleg:innen. Dass der Schrecken noch lange nicht vorbei ist, zeigt sich in der letzten Staffel. Obwohl jetzt…

    Zum Beitrag


  • The Rings of Power (Staffel 1) – Bombastisch inszenierte Fantasiewelt

    The Rings of Power (Staffel 1) – Bombastisch inszenierte Fantasiewelt

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐ (Prime Video) Es herrscht Frieden in Mittelerde. Der dunkle Lord Morgoth ist besiegt, sein böser Diener Sauron verschwunden. Nur die Elfenkriegerin Galadriel traut der Sache nicht. Und sie hat recht. Der Rest ist viele Geschichten, die sich im «Zweiten Zeitalter» von Tolkiens Fantasiereich abspielen, mit Elfen, Zwergen, Menschen, Harfoots und bösen Orks. Am Ende dieser ersten Staffel sieht man sie dann zum ersten Mal, diese Ringe der Macht, um…

    Zum Beitrag


  • Die Beschatter (Staffel 1) – Basler Krimi kämpft mit Anlaufschwierigkeiten

    Die Beschatter (Staffel 1) – Basler Krimi kämpft mit Anlaufschwierigkeiten

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐ (Play Suisse) Allein aus Lokalpatriotismus würde ich «Die Beschatter» gerne in den höchsten Tönen loben. Endlich mal ein Schweizer Krimi aus Basel! Aber leider hat die Serie einige Schwächen. Vor allem sind die Figuren zu schematisch skizziert. Das Drehbuch gesteht den fünf Schüler:innen in der Detektei Brand nur bruchstückhaft etwas Hintergrundgeschichte zu. Da geht viel Storypotenzial verloren und die fünf wachsen uns kaum ans Herz. Der Ex-Polizist Leo Brand…

    Zum Beitrag


  • Bad Sisters (Mini-Serie) – Halleluja, der Scheisskerl ist tot

    Bad Sisters (Mini-Serie) – Halleluja, der Scheisskerl ist tot

    📅

    📝

    ⭐⭐⭐⭐⭐ (Apple TV+) John Paul hat das Zeitliche gesegnet, scheinbar durch einen Unfall, aber wahrscheinlicher durch Gewalt. Und das ist eine gute Nachricht. Denn John Paul war ein Scheisskerl erster Güte, der allen das Leben versaut hat, denen er je begegnet ist. Allen voran hatten die fünf Garvey-Schwestern unter «JP» zu leiden. Grace war mit ihm verheiratet und wurde ständig gedemütigt. Die anderen vier hatten auch alle eine Rechnung zu…

    Zum Beitrag


Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung